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„Zeichen für Toleranz setzen“

Gestern Abend: „Hand aufs Herz“ kontra „Allianz pro Grundgesetz“ in Gelnhausen

01 Mrz 2021 / 21:02 Uhr
Gelnhausen (jol). Mit mehr als 400 Teilnehmer und neun Redner aus fast allen politischen Lagern und der Ökumene setzte die Aktion „Hand aufs Herz“ gestern Abend am Obermarkt ein Zeichen gegen Rechtsextremismus und für Vielfalt, Toleranz und Demokratie in Gelnhausen. Die Organisatoren Julia Hott und Alexander Schopbach zeigten auf, warum die „Allianz Pro Grundgesetz“ um Imke Otto, die zu einer parallelen Kundgebung am Untermarkt rund 100 Besucher versammelte, die Basis gemeinsamen Handels auf Basis der Demokratie und des Grundgesetzes verlassen habe.

„Seit fünf Wochen versammeln wir uns hier jeden Montagabend, um ein Zeichen für Offenheit, Vielfalt und Toleranz zu setzen“, verkündeten Julia Hott und Alexander Schopbach nach dem mittlerweile eingeübten Hinweis auf die Hygiene- und Abstandsregeln.

Die „Allianz Pro Grundgesetz“ habe seit ihrer Gründung den Boden der demokratischen Grundordnung verlassen und sich an die Seite von Querdenken, Extremisten und Rechtsradikalen gestellt. Höhepunkt sei eine Großkundgebung im vergangenen Sommer gewesen, die von der NPD Wetterau gefördert worden sei. Gemeinsam mit mehr als 400 Teilnehmern machte „Hand aufs Herz“ deutlich, dass sich viele Menschen aus der Stadt Gelnhausen und der näheren Umgebung gegen die Stellen werden, „die sich weiter mit Nazis im Schulterschluss bewegen“.

Mehr: GNZ vom 2. März

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