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Mehr Sachlichkeit und Respekt

Bürgerinitiative „Neuberger für Neuberg“ wirbt für Neuanfang

31 Jan 2019 / 16:33 Uhr
    Neuberg (re). „Wer nicht unmittelbar an dem politischen Entscheidungsprozess zur möglichen Fusion von Neuberg und Erlensee beteiligt war, reibt sich verwundert die Augen“, urteilt die Bürgerinitiative „Neuberger für Neuberg“ über die „heftigsten öffentlichen Reaktionen“ der Bürgermeister und „ein verbales Aufrüsten wie beim ‚Brexit‘“. In einem offenen brief wirbt die Initiative für mehr Sachlichkeit und einen rspektvollen Umgang miteinander.

    „Da ist von ‚Gegnern‘ die Rede, von Tricks, Winkelzügen und Aggressivität der Fusionsgegner“, heißt es in dem Brief. „Ja, es gibt viele Bürger in Neuberg, die der Fusion mit Erlensee kritisch gegenüberstehen. Und ja, es gibt auch viele Bürger, die die Fusion positiv sehen.“ Die Initiative erinnert daran, dass der Direktor des Hessischen Städte- und Gemeindebundes, Karl-Christian Schelzke bereits in der ersten Bürgerversammlung in Neuberg darauf hinwies, dass die örtliche Identität, das zukünftige Mitspracherecht und auch die Emotionen der Bürger bei einer Fusion wesentliche Faktor seien, die die politisch Verantwortlichen zu beachten hätten. Die Bürgerinitiative habe daraufhin Bürgermeisterin Iris Schröder um einen „offenen und transparenten Prozess der Durchführung“ gebeten, den sie gern habe begleiten wollen. Die initiative kritisiert, dass sie keine direkte Antwort darauf erhielt und auch nachfolgende Gesprächsangebote der Bürgerinitiative nicht aufgegriffen worden seien.

    Mehr: GNZ vom 1. Februar

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