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Lesefreude, Streitkultur, Bücher-Clinch

Literarisches Quartett aus Rodenbach steigt zum fünften Mal in den Ring

24 Okt 2018 / 18:56 Uhr
Rodenbach-Niederrodenbach (zor). Bereits zum fünften Mal haben sich Ulrike Köhler, Maximilian Höft, Irene Weingärtner und Detlef Knoll beim Rodenbacher Bücher-Clinch einen leidenschaftlichen literarischen Schlagabtausch geliefert. Am Ende eines spannenden Abends im Medientreff wählten die Zuschauer Éric Vuillards „Die Tagesordnung“ zum Siegerbuch.

Vorgestellt wurde der Siegerroman von Buchhändler Detlef Knoll. Den Einwand seiner Kontrahenten, dass Buch sei kein Roman weil zu dünn, ließ er nicht gelten. Immerhin habe der Text 2017 den Prix Goncourt erhalten, mit dem jährlich der beste französische Roman ausgezeichnet wird. „Die Tagesordnung“ schildert den Einmarsch der Nationalsozialisten in Österreich 1938, sowie das geheime Treffen Hitlers 1933 mit Vertretern der Großindustrie. Knoll, Köhler und Höft werteten die Erzählung als einen „großen Wurf“.

Mehr in der GNZ vom 25. Oktober.

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