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Ohne Gänseblümchen kein Marienkäfer

Dr. Monika Pickert-Andres spricht in Rodenbach über naturnahe Gastengestaltung

18 Okt 2018 / 15:57 Uhr
Rodenbach-Niederrodenbach (ag). Herbstzeit ist Gartenzeit. Gerade aufgrund der häufigen Regenfälle eignet sich die Erde fürs Umpflanzen. Rechtzeitig gesetzt, können Rosen oder Sträucher frühzeitig Wurzeln schlagen. Bei einem Vortrag im Medienzentrum Rodenbach hat Botanikerin Dr. Monika Pickert-Andreas von der Gesellschaft für Naturschutz und Auenentwicklung über die Bedeutung naturnaher Gartengestaltung gesprochen. Ihr Fazit: Jeder Grundstücksbesitzer kann etwas tun, um das Aussterben von Bienen und weiteren Tierarten zu verhindern.

Das Insektensterben ist längst keine Dystopie mehr. Von 32 000 katalogisierten Tierarten auf der Roten Liste sind etwa die Hälfte bereits bestandsgefährdet, extrem selten oder gar ausgestorben. Bei den Insekten sind es zirka 30 Prozent. Mit schwerwiegenden Folgen für Tiere, die Insekten auf ihrer Speisekarte haben wie Kröten, Eidechsen aber auch Vögel, Igel und Fledermäuse. Wie Monika Pickert-Andreas in ihrem Vortrag betonte, fange naturnahes Gärtnern im Kopf an. „Jeder kann umdenken und mit kleinen Schritten etwas zum Erhalt der bedrohten Arten beitragen“, meinte die Botanikerin. Dabei schlug sie vor, sogenannte Mini-Biotope vor der Haustür zu errichten.

Mehr in der GNZ vom 19. Oktober.

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