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Alexander Fiedler will Weiher herausfordern

43-jähriger Bestatter aus Leisenwald sammelt Unterschriften für seine Bewerbung

28 Jun 2019 / 23:28 Uhr
Wächtersbach (erd). Alexander Fiedler aus Leisenwald will bei der Wächtersbacher Bürgermeisterwahl Amtsinhaber Andreas Weiher herausfordern. Der 43-jährige Bestattter ist politisch ein unbeschriebenes Blatt, doch der parteilose Bewerber sieht gerade darin seine Stärke. Nun sammelt er die nötigen 74 Unterschriften für seine Kandidatur.

Die Kandidatur ist eigentlich aus einer Schnapsidee entstanden, schreibt Fiedler. Auf Facebook hatte er Ende April, dass er entweder eine Kirchengemeinde gründen oder Bürgermeister werden will. 85 Prozent aller Antworter rieten ihm zu Letzterem. Die Idee nahm schnell Gestalt an und es war klar, dass dies in seiner Heimatstadt sein sollte. ES wurden Wünsche und Anregungen an ihn heran getragen, viele ermutigten ihn. Es gab Gespräche mit den Grünen und den Linken. Diese seien sehr gut verlaufen, man habe viel diskutiert. Beide Parteien sagten ihm ihre Unterstützung zu, dennoch will er als Parteiloser antreten.

Als der Wahltermin beschlossen war, besorgte sich Fiedler die Unterstützerlisten und entschloss sich, das Projekt Bürgermeisterwahl ernsthaft anzugehen. Er hat den Ehrgeiz die Kandidatur durchzuziehen und will gewinnen, um in seiner Stadt etwas zu bewegen. Als Motto hat er „Wir sind Wächtersbach“ ausgegeben. Fiedler setzt auf ein Wir-Gefühl und nur den schönen Schein eines Schlosses.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 29. Juni.

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