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Warum die Messe leben muss

Gastbeitrag: Dieter Haupt (Mitglied des Aufsichtsrates der Messe Wächtersbach) plädiert leidenschaftlich für den Erhalt der regionalen Großveranstaltung

17 Mai 2021 / 15:13 Uhr

Jedem Bürger sollte klar sein, in welcher prekären Situation sich, aufgrund der aktuellen Lage, die gesamte Messe- und Veranstaltungswirtschaft bundesweit und weltweit befindet! Da könnte man doch eigentlich von allen Beteiligten, besonders aber von der Politik, mehr Unterstützung für diese Branche erwarten. Aber in unserer Region ist genau das Gegenteil der Fall. Insbesondere unsere Traditionsmesse in Wächtersbach, mit über 70 Veranstaltungen seit dem Jahr 1948 und bis 2019 in jährlicher Folge, die nachweislich größte Verbraucher- und Erlebnismesse in Hessen, wird von einer nicht geringen Anzahl von Kommunalpolitikern an den Pranger und in Frage gestellt.

Die Messe im Main-Kinzig-Kreis hat dieses Verhalten nicht verdient, es entbehrt jeglicher fachlicher und sachlicher Kompetenz. Die Messe hat doch mit viel Fleiß, Weitsicht und Fachwissen unsere Stadt zur „Messestadt“ gemacht, somit verfügen wir über ein bedeutendes Alleinstellungsmerkmal mit Strahlkraft in die Region, das wird doch im ernst niemand in Frage stellen wollen?

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Lesen Sie den kompletten Gastbeitrag von Dieter Haupt in der GNZ vom18. Mai. Zum Autor: Der 81-Jährige sitzt seit 2005 im Aufsichtsrat der Messe Wächtersbach GmbH. Für diesen Posten bringt er reichlich Expertise mit: Haupt hat während seines Berufslebens für die Deutsche Landwirtschaftliche Gesellschaft (DLG) viele internationale Fachmessen für Landmaschinen organisiert und durchgeführt. Der Fachmann – der selbst nicht kommunalpolitisch tätig ist – meldet sich vor dem Hintergrund der jüngsten politischen Diskussionen in Wächtersbach zu Wort, in deren Rahmen Stimmen laut wurden, wonach die Messe nicht mehr zeitgemäß sei und man aus Kostengründen über eine Einstellung der Großveranstaltung nachdenken sollte.

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