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Aufhören, wenn es am Schönsten ist

Jugendpflegerin Eva Erdreich war 29 Jahre lang bei den Wächtersbacher Ferienspielen aktiv

21. September 2022 / 16:40 Uhr

Wächtersbach (tsl). Nach 29 Jahren übergibt Jugendpflegerin Eva Erdreich die Wächtersbacher Ferienspiele in neue Hände. Als Teilnehmerin war sie 1986 das erste Mal mit dabei, dann 13 Jahre als „Uffbasserin“ und 16 Jahre in der Organisation. Die Ferienspiele abzugeben ist ein Prozess, „der in mir lange gereift ist“, sagt die 44-Jährige. Sie geht also mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Der Stadt Wächtersbach bleibt sie aber erhalten, denn sie wird sich weiterhin um die Kindertagespflegepersonen kümmern und nun mehr im administrativen Bereich der Kindertagesstätten arbeiten.

„Als mich Karl Nebenführ 2007 gefragt hat, ob ich ihn bei der Organisation der Ferienspiele unterstützen will, war das eine Ehre für mich“, erinnert sich Eva Erdreich. Nebenführ war der erste Jugendpfleger der Stadt Wächtersbach. Als er 2013 starb, übernahm sie seine Stelle. Über die Jahre, aber besonders während der gemeinsamen Zeit, wuchsen die Ferienspiele beträchtlich: 1986 waren etwa 70 Kinder mit dabei, von 1990 bis 2007 waren es etwa 180 bis 200 Mädchen und Jungen. Von 2008 bis 2010 mussten für Ausflüge bis zu sechs Reisebusse eingesetzt werden, die Gruppen waren so groß, dass sie geteilt werden mussten. „Das Maximum waren 270 Kinder“, erinnert sich Erdreich, heute hat sich die Zahl auf etwa 120 Teilnehmer eingependelt.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 22. September.

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