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Bereits mit der Kandidatur ein Gewinner

Bürgermeisterkandidat Alexander Fiedler (parteilos) sieht sich als echte Alternative

30 Okt 2019 / 17:41 Uhr
Wächtersbach (erd). „Mehr als schiefgehen kann es nicht“, sagt der Wächtersbacher Bürgermeisterkandidat Alexander Fiedler, der den Mut hat gegen Amtsinhaber Andreas Weiher (SPD) anzutreten. Und genauso locker geht Fiedler den Wahlkampf an, denn seine Bewerber entstand ursprünglich aus einen Spaß heraus. Doch inzwischen ist Fiedler, dass es in Wächtersbach genügend Menschen gibt, die sich bei der Wahl eine echte Alternative zum Amtsinhaber wünschen. Und diese will Fiedler sein, immerhin hat er das Verwaltungsgeschäft von der Pike auf gelernt – bei der Stadt Wächtersbach.

Bürgermeister oder Kirchengemeinde? Es war eigentlich ein Gag bei Facebook, den Fiedler angezettelt hatte. Doch es wurde schnell klar, dass sich seine „Freunde“ bei Facebook eine wirkliche Wahlmöglichkeit bei der Bürgermeisterwahl wünschten. Ein einziger Bewerber entsprach nicht ihrem Demokratieverständnis, sie wollen wählen können und nicht nur ja oder nein sagen. Und „Fidi“, wie ihn seine Freunde nennen, hat nicht lange überlegt, sondern Unterstützerunterschriften gesammelt, die er auch schnell beieinander hatte. Vor allem bei Grünen und Linken fand er Unterstützer, vor allem weil sich abzeichnete, dass aus den Reihen der Opposition sich niemand finden würde, der es mit der übermächtigen SPD aufnehmen will. Für Alexander Fiedler ist das kein Hinderungsgrund. Im Gegenteil: Er ist gelernter Verwaltungsfachangestellter, hat den Beruf im Wächtersbacher Rathaus unter Bürgermeister Rainer Krätschmer gelernt, war früher selbst in der SPD und weiß wie ein Rathaus funktioniert und der Laden läuft.

Und als politisch interessierter Mensch, hat er ein Gespür dafür, wo eventuell der Schuh drückt. Nach Fiedlers Ansicht klemmt es in Wächtersbach am Miteinander. Es fehlen ihm Vertrauen und Respekt. Daher rührt auch sein Slogan „Wir sind Wächtersbach“. Der Bürgermeister sollte ein offenes Ohr für die Leute haben und nicht dem Herdentrieb folgen. Und mehr Bürgerservice sollte leicht umsetzbar sein, wenn man den Willen dazu habe. Es lasse sich vieles auf direktem Weg regeln, findet Fiedler, wenn man miteinander vernünftig rede.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 31. Oktober.

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