SUCHE

Corona sorgt für geringere Einnahmen

Bürgermeister Weiher stellt Stadtverordneten Nachtragshaushalt vor

12 nov 2021 / 17:11 Uhr
Wächtersbach (erd). Der Wächtersbacher Stadtverordnetenversammlung hat Bürgermeister Andreas Weiher den Nachtragshaushalt für 2021 vorgestellt. Bedingt durch die Corona-Pandemie habe die Stadt weniger Einnahmen, was zu einem Defizit von 690 000 Euro führt, das in der Summe auf 1,24 Millionen Euro anwächst, welches die Stadt aber aus ihrer Rücklage auszugleichen vermag.

Weiher erklärte den Stadtverordneten, dass immer dann ein Nachtragshaushalt vorzulegen ist, wenn sich die finanzielle Lage der Stadt erheblich ändert oder dadurch ein Fehlbetrag entsteht. Um diesen auszugleichen, muss die Haushaltssatzung geändert werden, weil zusätzliche Aufwendungen und Auszahlungen nötig sind. Bei der Stadt Wächtersbach sind es die aktuellen Entwicklungen in der Corona-Pandemie, die ein Loch in den laufenden Ergebnishaushalt reißen. Diese Verschlechterung schlägt sich in einem Fehlbetrag von 690 000 Euro nieder. Der Nachtragshaushalt sorge zudem für mehr Haushaltsklarheit. Eingearbeitet sind zudem Einzahlungen aus Investitionszuweisungen und Auszahlungen für Investitionen.

Im einzelnen listet Weiher geringere Bußgeldeinnahmen, da die Geschwindigkeitsmessanlage aus rechtlichen gründen nicht mehr genutzt werden dürfe. Dadurch fehlen rund 35 000 Euro. Durch corona-bedingte Schließungen in den Kinderbetreungseinrichtungen fehlen rund 70 000 Euro aus Nutzungsgebühren.

Bei der Gewerbesteuer fehlen im laufenden Haushalt rund 700 000 Euro und weil auch Gaststätten und Spielcasinos schließen mussten, sinkt die Spielapparatesteuer um etwa 70 000 Euro.

Dem entgegen stehen Zuweisungen und Zuschüsse des Landes für corona-bedingte Gebührenausfälle, die Fachkräfteoffensive und Freistellungen in den Kindergärten in Höhe von rund 320 000 Euro.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 12. November.

Weitere Meldungen aus der Region
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4

Schlagwörter: