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Dank an die guten Seelen des Bades

Beheiztes Wächtersbacher Freibad feiert Jubiläum

11 Aug 2019 / 14:32 Uhr
Wächtersbach (dl). Erst als der in kürzester Zeit 400 Mitglieder zählende Schwimmbadbau-Verein Wächtersbach und Umgebung 1966 beim Hessischen Ministerium des Inneren vorstellig wurde, genehmigte die Behörde den seit Jahren vorliegenden Bauantrag zum Schwimmbadneubau. Am 11. Mai 1969 wurde das für Gesamtkosten von 780 000 Deutsche Mark gebaute Schwimmbad in Anwesenheit des zuständigen Ministers und des Regierungspräsidenten sowie des damals amtierenden Landrats Hans Rüger eingeweiht. Das im Laufe der Jahre mit einem Edelstahlbecken renovierte und mit dem Anschluss an das Fernwärmenetz kostengünstig beheizbar gemachte Bad ist auch noch nach 50 Jahren zeitgemäß.

Zur Begrüßung der Festgäste ließ Bürgermeister Andreas Weiher die Geschichte des Bades noch einmal Revue passieren. Der Neubau war notwendig geworden, nachdem der 1935 aus Sandsteinen gemauerte und von der Bracht gespeiste Vorläufer 1966 von der Gesundheitsbehörde geschlossen worden war, da das Bad nicht mehr die damaligen hygienischen Auflagen erfüllte. Für den Neubau hatte der Stadtverordnete Mathias Scheuss ein Modell entworfen, das er für die Planung des Bades kostenlos zur Verfügung stellte. Mit einem Landeszuschuss von 320 000 Mark und dem Kreiszuschuss von 78 000 Mark konnte der Neubau des Bades finanziert werden. Die restlichen 382 000 Mark und die Kosten für den Erwerb des Erweiterungsgeländes sowie den Bau des Parkplatzes gingen zu Lasten des Stadtsäckels.

Mehr erfahren Sie in der GNZ vom 12. August.

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