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Der Kurs stimmt, die Spuren sind sichtbar

Wächtersbacher Sozialdemokraten zählen Ökologie und Klimaschutz zu ihren Kernkompetenzen

23 Feb 2021 / 18:33 Uhr
Wächtersbach (re). Mit Solardächern auf mehreren städtischen Liegenschaften, der frühen Förderung von Regenwassertonnen, den ermöglichten Windkraftanlagen und dem Projekt CO2-neutrales Bio-Energie-Fernwärmenetz, dem Anschluss des Feuerwehrgebäudes Leisenwald an die Biogas-Wärme oder dem Anschluss des Familienbades ans Fernwärmenetz, setzen die Wächtersbacher Sozialdemokraten seit Jahren Maßstäbe im praktischen Klimaschutz. Wächtersbach ist damit eine von weniger als 200 anerkannten „Energiekommunen“ im Bundesgebiet und damit konsequenter Weise auch Mitglied im Klimabündnis.

Diese grundsätzliche Haltung sei auch bei der Sanierung des Schlosses sichtbar. „Solarthermie, energiesparende LED-Technik, CO2-sparender Fernwärmeanschluss, hoch effiziente Belüftungen, die Verwendung natürlicher Baustoffe - selbst das 850 Jahre alte Schloss ist mehr denn je zukunftsfähig und klimabewusst restauriert worden“, so SPD-Fraktionschef Harald Krügel zur Klimaschutz-Philosophie der Wächtersbacher Sozialdemokraten.

Auf Antrag der SPD erarbeite die Stadt in Zusammenarbeit mit einem Planungsbüro ein Klimaschutzkonzept für Wächtersbach. Damit soll neben dem zweifellos positiven Ist-Zustand der Stadt, auch Potenziale für den Ausbau erneuerbarer Energien und die Verbesserung der CO2-Bilanz ermittelt werden. Ein wesentlicher Baustein sei dabei, die ausdrückliche Unterstützung der Pläne für den Ausbau des Fernwärmenetzes für Hesseldorf, Weilers Neudorf und Aufenau. Auf das Fernwärmenetz, das eine CO2-neutrale Alternative zu Öl und Gas darstellt, sind die Wächtersbacher Sozialdemokraten besonders stolz. Die Versorgung mit Fernwärme sei unabhängig von den Preisschwankungen am Markt für fossile Brennstoffe. „Seit der Inbetriebnahme im Jahr 2009 konnten so über 45 000 Tonnen CO2 eingespart werden, was dem Ausstoß von fast 40 000 VW-Golf entspricht. Die Nachfrage steigt ständig und mit dem im letzten Jahr eingeweihten zweiten Biomassekessel können wir das Netz um weitere circa 400 Haushalte erweitern. Die SPD hat dieses Projekt immer unterstützt und gegen die zum Teil unsachliche Kritik, auch aus den Reihen der CDU, verteidigt. Wir freuen uns deshalb besonders über die Nachricht, dass der Aufsichtsrat der Stadtwerke im Oktober wichtige Weichen für den weiteren Ausbau gestellt hat. Damit können, wenn es genug Interessenten gibt, auch Hesseldorf, Neudorf, Weilers und Aufenau ans Netz angeschlossen werden. Wir wollen diese Pläne mit aller Kraft unterstützen und vorantreiben“, so SPD-Chef Oliver Peetz. Auch werde intensiv über ein ähnliches Projekt für die Stadtteile auf der Platte nachgedacht.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 24. Februar.

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