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Der Weg geht trotz Corona weiter

Dekan Wilhelm Hamann führt Pfarrerin Sarah Mahn in Aufenau in ihr Amt ein

08 Feb 2021 / 20:08 Uhr
Wächtersbach-Aufenau (dl). Nachdem sich Pfarrerin Sarah Mahn nach ihrer Vorstellung am 4. März 2018 in der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Aufenau, Neudorf, Kassel und Wirtheim zweieinhalb Jahre bewährt hat, und ihr von Kirchenvorstand und Kirchenamt ihre Befähigung bescheinigt worden war, führte der Dekan des Kirchenkreises Kinzigtal, Wilhelm Hamann, sie im Auftrag der Bischöfin von Kurhessen-Waldeck in ihr Amt als Pfarrerin in Aufenau ein. Nach ihren bisherigen Erfahrungen als Seelsorgerin will sie auf ihrem weiteren Weg die von ihr übernommene Aufgabe mit Zuversicht meistern.

Mit Abstand und Maske, aber ohne Gesang begrüßte Lektor Horst Bender aus Kassel die Anwesenden zu einem ganz besonderen Anlass, wie er zu Beginn des Gottesdienstes in der Martin Luther-Kirche betonte. Dass auch die Kirchenmusik zu dem freudigen Anlass würdig vertreten war, dafür sorgten die Organistin Johanna Tierling sowie Silke Krack und Christine Staab (Gesang).

Mit einem Vers aus dem Lukas-Evangelium konkretisierte Dekan Hamann der Pfarrerin Sara Mahn bildhaft ihren Auftrag, damit Gottes Haus nicht nur tatsächlich, sondern ebenso im übertragenen Sinne voll werde. Auch wenn nicht jeder gleich für das Evangelium gewonnen werden könne, so soll sie sich von Absagen nicht beirren lassen. Für ihre Tätigkeit wünschte er ihr viele gesegnete und beglückende Erfahrungen. Hamann erklärte vor ihrer offiziellen Amtseinführung, dass sowohl der Kirchenvorstand als auch das Kirchenamt Sarah Mahn die Eignung als Pfarrerin in Aufenau bescheinigt haben. Im Anschluss verlas Hamann die Urkunde: Mit einem halben Dienstauftrag war Sarah Mahn von der Bischöfin von Kurhessen-Waldeck am 1. Januar in ein Pfarrdienstverhältnis auf Lebenszeit aufgenommen worden.

Derzeit vertritt Pfarrerin Mahn die Unterreichenbacher Pfarrerin Andrea Engelkamp 18 Monate für die Dauer von Mutterschutz und Elternzeit. Ganz besonders gefreut haben sich die Schulkinder in der Grundschule Aufenau, dass sie trotzdem noch Zeit findet, ihren Lehrauftrag zu erfüllen. Nach Ablauf ihrer Vertretung wird sie sich wieder mit ihrem Mann die Pfarrstelle in Aufenau teilen.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 9. Februar.

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