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Die Geister, die ich rief...

Laienspiele Waldensberg präsentieren Kindertheater und Weihnachtsmarkt

08 Dez 2019 / 18:31 Uhr
Wächtersbach-Waldensberg (dl). Eigentlich sollte man ja um Geister einen großen Bogen machen, haben sich die kleinen Bewohner des Kinderheims „Sonnenschein“ gedacht, und auch ihre immer gut aufgelegte Heimleiterin Gisela Fröhlich hatte da zunächst ihre Bedenken, den adeligen Geistern von Burg Rabengrund die Geschicke der Einrichtung zu überlassen. Wie gut, dass die vom Kindertheater Geschichte, um das gleich vorweg zu nehmen, gut ausgegangen ist, sonst hätten die Waldensberger anschließend nicht den schnuckeligen Weihnachtsmarkt in Ruhe genießen können.

Herbert Gierig, unsympathischer Geldeintreiber der Bank, und Amanda Garstig, seine ihm im Geiste verwandte Sekretärin, hatten ihre klebrigen Greifer schon ausgestreckt, um die wirtschaftliche Schieflage des Kinderheims auszunützen und sich die Einrichtung einzuverleiben. Eine Geschichte wie aus dem richtigen Leben hat Anja Haibach mit dem märchenhaften Theaterstück „Die vier Geister und der verlorene Schlüssel“ geschrieben. Und wie es in dem Stück weitergeht, dass da vier gutmütige Geister der Burg Rabengrund sich ins Zeug legen, damit am Ende doch noch das Gute siegt, das würde man sich in der Realität auch manchmal wünschen. Dabei war es zunächst nicht sicher, ob die vier an ihre Bilderrahmen gefesselten ehemaligen Burgherrn unter der Leitung von Graf Hubertus von Mauerstein etwas gegen die habgierigen Banker sowie die im nahegelegenen See lauernden Seehexen ausrichten können.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 9. Dezember.

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