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Die Zukunft fährt mit Strom

Sonderschau Elektromobilität zeigt Bandbreite aller Fahrzeuggattungen

26 Mai 2019 / 19:28 Uhr
Wächtersbach (erd). Das Thema Elektromobilität ist nicht erst seit dem Dieselskandal in aller Munde. Die Entwicklung von Fahrzeugen geht rasant vonstatten. Die Messe Wächtersbach zeigt die Möglichkeit elektrischen Fahrens auf. Im Mittelpunkt stehen Autos, doch auch Motorräder, E-Bike, Roller und Baumaschinen gehören dazu. Infos liefern Hersteller und Initiator Klaus Schäfer, der mit seinen Vorträgen mit vielen Vorurteilen aufräumt. Dadurch wird klar: Fahren mit Strom ist viel einfacher als gedacht.

Klaus Schäfer hat sich vor und ganz der Elektromobilität verschrieben. Seit erster Tesla machte ihm deutlich, dass dies die Zukunft sei. Deshalb steht nun alles in der Halle „Elektromobilität“, was Rang und Namen hat. So zeigt der Marktführer Tesla mit seinem SUV das obere Ende der Fahnenstange. 422 PS, 350 Kilometer Reichweite, 250 km/h schnell, Flügeltüren – mehr es braucht, zahlt einen sechsstelligen Einstandspreis. Doch das Angebot zieht sich durch alles Fahrzeugtypen und Preisklassen. Auch Wasserstoffantriebe und Plug-In-Hybridmodell sind zu sehen.

Für Schäfer geht es aber ums elektrische Fahren generell. Wir alle sind mit Benzin-Tankstelle aufgewachsen. Früher gab es mindestens eine in jedem Dorf, heute etwa 15 000 in Deutschland. Dies sorgen für flächendeckende Versorgung, auch wenn man nachts oft vor verschlossener Tür steht. Ladestationen für E-Fahrzeuge gibt es in Deutschland bereits an 16 000 Standorten, davon etwa 120 im Main-Kinzig-Kreis´. Das bedeute ebenfalls Flächendeckung, erklärt Schäfer, allerdings seien die Elektro-Tankstellen nicht so auffällig an den Straßen zu finden wie jene für Benzin und Diesel. Schäfer empfiehlt die Homepage von „Going electric“, um die Ladestation zu finden.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 27. Mai.

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