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Ein Großprojekt nimmt Formen an

Stadtplanerin Ulrike Hesse erklärt den Umbau
des ehemaligen Wächtersbacher Brauereigeländes

03 Apr 2020 / 16:13 Uhr
Wächtersbach (dg). Das Coronavirus überlagert in diesen Tagen natürlich auch in Wächtersbach alle erdenklichen Lebensbereiche – dennoch gibt es hier anderweitig positive Entwicklungen, die durchaus eine Erwähnung wert sind. Nachdem, die Stadtverwaltung in das renovierte Schloss eingezogen ist, rückt jetzt die Neugestaltung des ehemaligen Brauereiareals in den Blickpunkt. Dort ändert sich gerade das Stadtbild nachhaltig.

Die Szenerie ist geprägt von großflächigen Abrissarbeiten der alten Brauereigebäude, die Platz schaffen sollen für eine strategische angelegte, stadtplanerische Neukonzeption der Strukturen rund um das Schloss. Für dieses mit öffentlichen Förderprogrammen unterlegte Projekt Stadtumbau zeichnet seit über vier Jahren in Abstimmung mit den städtischen Gremien das Darmstädter Architektenbüro Rittmannsperger verantwortlich. Dessen zuständige Projektleiterin, Ulrike Hesse, äußert sich aus gegebenem Anlass zum aktuellem Stand der Dinge.

GNZ: Frau Hesse, auf dem Areal des ehemaligen Brauereigeländes finden großflächige Abrissarbeiten statt. Was wird dort alles genau entkernt?

Ulrike Hesse: In der Tat verändert sich auf dem Gelände am Ortseingang Wächtersbachs vieles. Es ist eine Fortführung der großen Abbruchmaßnahme, die mit dem Rückbau des Sudhauses und der Biertanks hinter dem Marstall begann. Die Veränderung ist nicht weniger als der sichtbare Strukturwandel nach Schließung der Brauerei. Alle nicht nutzbaren Bestandteile der ehemaligen Brauerei (Gewerbehallen, technische Anlagen) werden fachgerecht zurückgebaut und ordnungsgemäß entsorgt.

Lesen Sie das komplette Interview mit Ulrike Hesse, in dem die Expertin vor allen Dingen auch das zukünftige Nutzungskonzept des Areals in Form von Wohn- und Gewerbebebauung skizziert, in der GNZ vom 4. April.

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