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Erhalt von Kulturdenkmälern

Wächtersbacher Altstadtförderverein verleiht Altstadtpreis an vier Gewinner

09 nov 2021 / 20:43 Uhr
Wächtersbach (ekr). Gleich vier Preisträger zeichnete am Wochenende der Wächtersbacher Altstadtförderverein für ihr besonderes Engagement bei der Sanierung und Renovierung denkmalgeschützter Häuser aus. In einer feierlichen Ansprache im prunkvollen Gartensaals am Schloss verlieh die Vereinsvorsitzende Enesa Aumüller die Keramikkachel und Urkunden an die stolzen Hausherren. Der Altstadtförderverein würdigt zum fünften Mal in Folge den Erhalt von Kulturdenkmälern und trägt mit der Wiederbelebung der Altstadt zu einem neuen Miteinander der Altstadtbewohner, Geschäftsleute und Vereine und damit zu einer neuen Altstadtkultur bei. Die Kachel kann an der Hauswand als Zeichen der Anerkennung befestigt werden.

Wie es gelingen kann, das im Stadtkern vorhandene Kulturgut zu schützen, ohne es starr zu konservieren, bewiesen die vier Gewinner, die individuelle Konzepte zur Restaurierung ihrer Immobilien entwickelt und umgesetzt hatten. Der Erste Stadtrat Günter Höhn, der den Preisträgern stellvertretend für die Stadt Wächtersbach gratulierte, lobte ihren herausragenden Einsatz mit den Worten: „Werte schaffen ist eins, Werte bewahren etwas anderes“, und honorierte damit den Fleiß, die Arbeit, die Überzeugung und Liebe, aus der wahre „Schmuckstücke“ in der Altstadt entstanden seien.

Weil das Besondere an der Altstadt nicht nur die denkmalgeschützten Häuser, sondern auch die Altstadtkultur, die Regeln des Zusammenlebens auf engem Raum und eine Abkehr vom Trend des schnellen Lebens seien, nutzte Aumüller bei der Preisverleihung die Gelegenheit, die Gewinner über ihre Beweggründe sprechen zu lassen, Häuser in der Altstadt zu erwerben. Darüber hinaus berichteten die Besitzer über ihre Erfahrungen mit den Sanierungsarbeiten, über welche allgegenwärtig der Denkmalschutz gewacht habe, und darüber, wie sie das Leben und Arbeiten in der Altstadt empfänden sowie welche Wünsche oder Anregungen sie für die Zukunft der Altstadt hätten. Für eine musikalische Untermalung der Preisverleihung sorgte Norbert Eckert an der Gitarre, im Anschluss an den offiziellen Teil stand für die Preisträger und Gäste ein Umtrunk bereit.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 10. November.

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