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Für Barrierefreiheit und Naturschutz

Alexander Fiedler rückt unspektakuläre, aber bürgernahe Ziele in den Fokus

28 Okt 2019 / 18:26 Uhr
Wächtersbach (dl). In seinem Wahlkampf als Kandidat der Bürgermeisterwahl sieht sich Alexander Fiedler durchaus nicht chancenlos, vertritt er neben den Interessen für die ihn unterstützenden Parteien „Die Linke“ und „Bündnis 90/Die Grünen“ auch die von Minderheiten. Barrierefreiheit will Fiedler nicht nur für Menschen mit Handicap, sondern auch für Eltern mit Kinderwagen und Senioren mit Rollatoren sollen Gehwege und Einrichtungen umgebaut werden. Mit Blick auf das Klima und den Artenschutz möchte er für mehr Naturschutz sorgen, versprach Fiedler bei seiner Wahlkampfveranstaltung im „Kikeriki“.

Als Wächtersbacher mit einem Handicap sieht Fiedler die Schwachstellen in Bezug auf Barrierefreiheit sicher schärfer als andere Mitbürger. Zu hohe Bordsteine und zu schmale Gehwege – besonders in vielbefahrenen Ortsdurchfahrten – sind auch für Mütter und Väter mit Kinderwagen oder Senioren mit Rollatoren mitunter unüberwindliche Hindernisse. Nicht alle öffentlichen Einrichtungen seien wirklich barrierefrei. Zur Mobilität in den Stadtteilen gehöre sowohl für Kinder und Jugendliche als auch Senioren die Möglichkeit, Freunde und Bekannte in anderen Stadtteilen sowie Geschäfte, Behörden und Veranstaltungen mit einem vertretbaren Zeitaufwand erreichen zu können.

Besonders die Dörfer auf der Platte fühlten sich hierbei von der Außenwelt abgeschnitten. In Leisenwald fühlt man sich nur bedingt zu Wächtersbach zugehörig, stellte Fiedler fest. City-Bus oder kostengünstiges Bürgertaxi, jeweils mit Elektro-Antrieb ausgestattet, könnten hier Abhilfe schaffen. Zur Mobilität im Hinblick auf den Klimawandel gehört auch der weitere Ausbau von Fahrrad- und Wanderwegen. Auch hier ist die Anbindung der Gemeinden auf der Platte ein Thema.

Mehr dazu lesen in der GNZ vom 29. Oktober.

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