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Gebraucht wird vor allem Manpower

Hilfe für Hochwasseropfer in Vicht aus Wächtersbach

09 ene 2022 / 18:07 Uhr
Wächtersbach-Neudorf/Aufenau (tmb). Als im Juli ein Teil Deutschlands von der Hochwasserkatastrophe betroffen war, wollte auch Simone Bienossek, Inhaberin des Aufenauer Dorfladens „Mittelpunkt“ und Ortsvorsteherin von Neudorf, irgend etwas tun. Ihr damaliges Engagement führte zur Verbindung mit einem betroffenen Dorfladen, die nach wie vor besteht. Denn in Stolberg-Vicht, wo sich der Laden befinden, sind auch Monate nach der Katastrophe noch Menschen in Not.

„Als wir die Bilder damals gesehen haben, wollte ich irgend etwas unternehmen, um zu helfen“, erinnert sich Simone Bienossek. Sie stellte kurzerhand eine Spendendose auf, um Geld zu sammeln. Zeitgleich bat sie die Mitglieder der Feuerwehr Wächtersbach, die zu einem Hilfseinsatz nach Nordrhein-Westfalen in die Nähe von Aachen aufbrachen, sich für sie nach einem Dorfladen wie dem ihren umzuhören, der durch die Flut in Not geraten war. Und die Feuerwehrleute wurden fündig: So entstand der Kontakt zum „Vichter Dorfladen“. Vicht ist ein Ortsteil von Stolberg, dessen Kern und mehrere Ortsteile unter Wasser standen. In Vicht hatte man Glück im Unglück: Es gab keine Toten zu beklagen. Doch rund 400 Häuser wurden zerstört, Familien verloren durch das Unglück die Grundlage ihrer Existenz. Der genossenschaftlich betroffene Dorfladen stand einen Meter unter Wasser, andere Häuser sogar bis zum zweiten Geschoss.

Mehr dazu in der GNZ am Montag, 10. Januar

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