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Großprojekt in der Diaspora realisiert

Pfarrer Rainer Heller zum 50-jährigen Bestehen der katholischen Kirche

09 Aug 2019 / 18:56 Uhr
Wächtersbach (dg). Am Sonntag, 18. August, feiern die Katholiken in Wächtersbach das 50-jährige Bestehen ihrer Kirche Mariä Himmelfahrt mit einem Gottesdienst und danach im Rahmen des Pfarrfestes. Aus gegebenem Anlass äußert sich Pfarrer Rainer Heller zur Entstehungsgeschichte des Gotteshauses in der Friedrich-Wilhelm-Straße. Die katholische Kirchengemeinde Wächtersbach (zu der auch Brachttal gehört) umfasst derzeit 2800 Gläubige.

GNZ: Herr Pfarrer, wie kam es zum Bau der katholischen Kirche Mariä Himmelfahrt in Wächtersbach?

Pfarrer Rainer Heller: Dies hat im Wesentlichen historische und demographische Gründe, da muss ich etwas ausholen. Nach der Einführung der Reformation in im Jahr 1542 gab es in Wächtersbach zunächst überhaupt keine Katholiken. Erst 300 Jahre später, ab 1838, wuchs die Zahl der Katholiken hier beträchtlich an, was vor allem durch Zuzug zu Stande kam. Diese Entwicklung führte wiederum zum Bau einer Kapelle – des Vorläufers unserer heutigen Kirche – im Jahr 1906, in der am 1. Januar 1907 die erste Heilige Messe gehalten wurde. Nach dem 2. Weltkrieg stieg die Zahl der Katholiken in Wächtersbach durch die Ankunft von Heimatvertriebenen, Evakuierten und Ausgebombten im Vergleich zu den Vorkriegsjahren auf das Dreifache. So reichte die Kapelle bald nicht mehr aus und musste 1950 erweitert werden. Bis zum Jahr 1960 stieg die Zahl der Katholiken in Wächtersbach auf 1400 an. Vor diesem Hintergrund stand der damalige Pfarrer Nikolaus Bauer vor der Tatsache, wieder neu planen zu müssen.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 10. August.

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