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Grüne fordern bessere Planung

Stadtspaziergang offenbart Positives und Negatives und wirft Fragen auf

30 Aug 2019 / 21:30 Uhr
Wächtersbach (erd). Die Wächtersbacher Grüne Bürgerliste, wie sie sich selbst nennt, hat einen Stadtspaziergang unternommen und sich die Entwicklung angesehen. Dabei ist den Grünen Positives wie Negatives aufgefallen, sie berichteten in einem anschließenden Pressegespräch aber auch von vielen offenen Fragen. Die hat die GNZ nun Bürgermeister Andreas Weiher gestellt.

Die Grünen waren in einer kleinen Runde losgezogen. Die Stadtverordneten Eva Bonin und Volker Laubenthal fassten die Eindrücke zusammen, Erich Korn fungierte als „sachkundiger Bürger“.

Durchaus beeindruckend sei die Entwicklung der Innenstadt rund um das Schloss. Allerdings habe man den Eindruck, dass sich in Wächtersbach derzeit alles ums Schloss drehe, das weitere Drumherum werde vergessen. Zwar wurden Blühwiesen ausgesät, die den Grünen mit ihrer Vielfalt gut gefallen und die ein Paradies für Insekten sind. Allerdings seien die 13 000 Quadratmeter an anderer Stelle als Landschaftsschutzgebiet verschwunden oder schlicht bebaut worden. Das schränke die Natur immer mehr ein und die Landwirtschaft werde immer größer und industrieller.

Mit Sorge blicken Korn und die Grünen auf den Regionalplan, dessen Aufstellung im Jahr 2016 von der Regionalversammlung Südhessen beschlossen wurde und der im nächsten Jahr inkrafttreten soll. Die Stadt wisse dies, aber es passiere nichts und es werde dadurch die Weichenstellung für die Zukunft verpasst, befürchten die Grünen. Dies sei bedenklich, weil der Flächennutzungsplan aus dem Jahr 1987 stamme und nicht mehr aktuell sei. Und auf diesem basieren die Bebauungspläne. Der regionale Entwicklungsplan sei wegweisend für die weitere Entwicklung der Stadt.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 31. August.

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