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Halfter in Haut eingewachsen

Staatsanwaltschaft sieht Tierquälerei an Fohlen / 58-Jähriger bestreitet Vorwürfe

01 Jul 2020 / 19:42 Uhr
    Wächtersbach (ls). „Das Tier hatte ganz offensichtlich Schmerzen.“ Für die Amtstierärztin des Main-Kinzig-Kreises war die Vernachlässigung eines Fohlens auf den ersten Blick erkennbar. Für den 58-jährigen Besitzer nicht. Der Wächtersbacher wies den Vorwurf daher vor dem Amtsgericht Gelnhausen zurück. Dort muss er sich wegen einer Straftat nach dem Tierschutzgesetz verantworten.

    Besorgte Bürger hatten Anfang November 2018 die Behörde eingeschaltet, weil das Tier, das auf einer Wiese im Freien stand, ganz offensichtlich eine Verletzung im Kopfbereich aufwies. Die Amtstierärztin stellte dann vor Ort fest, dass das Halfter im Bereich des Nasenrückens bereits rund ein Zentimeter bis auf den Knochen in den Hautbereich eingedrungen war. „Das Maul des Tieres war regelrecht zugebunden“, erinnerte sie sich. Gereichte Apfelstücke konnte der verängstigte und unruhige Vierbeiner deswegen nicht kauen und litt wohl bereits an Unterernährung.

    Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 2. Juli.

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