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Konzept für Medzentrum empfohlen

Stadt Wächtersbach will Schlosspark-Praxis in neues Zentrum umsiedeln

05 Feb 2021 / 18:49 Uhr
Wächtersbach (erd). In Wächtersbach soll im Bereich des Schlosses ein neues medizinisches Zentrum entstehen. Ein entsprechendes Konzept soll das Unternehmen IWG Ideenwelt Gesundheitsmarkt erstellen. Im Fokus steht dabei die Schlosspark-Praxis, die möglichst in die frühere Rentkammer einziehen soll. Ein Neubau soll Räume für begleitende Einrichtungen und Therapeuten schaffen, so die derzeitige Vorstellung. Dafür soll die Stadt Wächtersbach für die anstehenden drei Planungsabschnitte 100000 Euro zur Verfügung stellen, so die Empfehlung des Haupt- und Finanzausschusses.

Die angestrebte Planung stellte Alexander Bechtler, Fachanwalt für Medizinrecht der Unternehmen IWG und HFBP vor. Das nun angestrebte Grund- und Nutzungskonzept basiert auf der Studie, welche die IWG für die Städte Bad Soden-Salmünster und Wächtersbach und die Gemeinde Birstein und Brachttal erstellte. Dabei können diese als ein Versorgungsbereich gesehen werden, obwohl die Voraussetzungen in den einzelnen Kommunen sehr unterschiedlich sind. Bechtler erklärte, das Wächtersbach mit seinen Gemeinschaftspraxen bereits sehr zukunftsträchtig aufgestellt sei, diesen nun aber neue Entfaltungsmöglichkeiten geben müsse. Damit ist vor allem der Standort der Schlosspark-Praxis gemeint, welcher bislang nur als Interimlösung angesehen wurde, weil sich im Rahmen der Stadtentwicklung gerade auf dem Areal der früheren Brauerei einiges tun soll.

Bechtler holte dennoch ergebnisoffen aus,. Es gelte Strukturen zu schaffen, damit ein engmaschiges Netz erhalten bleibe und weiter ausgebaut werde. Früher habe es keine angestellten Ärzte gegeben, heute seien diese eher die Regel. Den Landarzt früherer tage gebe es nicht mehr, stattdessen sei der Beruf des Arztes zunehmend feminisiert, man lege mehr wert auf eine Work-Life-Balance und arbeite kooperativ. Kurzum: Die Zukunft gehört Gemeinschaftspraxen und medizinischen Zentren. Es bestehe auch ein anderer Anspruch an die medizinische Infrastruktur, deshalb müsse durch den Aufbruch ein Impuls gesetzt werden.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 6. Februar.

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