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Kreiseln ist neuer Volkssport

WCV gewährt im „Lachsalon“ Einblicke in Politik und Verkehrswesen

10 Feb 2019 / 17:40 Uhr
Wächtersbach (dl). Der Wächter Deubert musste es wieder einmal zurechtrücken, was Bürgermeister und Magistrat den Bürgern zunächst als verkehrstechnische Notwendigkeit verkauft haben. Vom neuen Ostkreisel war im Protokoll die Rede, der neben der Begeisterung für den neuesten Sport der Autofahrer, unter Missachtung aller Verkehrsregeln am schnellsten durchzukommen, auch einen strategischen Zweck zu erfüllen hat. Im erstmals vom WCV veranstalteten „Lachsalon“ ist da nach kurzem Nachdenken so mancher Lacher im Halse stecken geblieben. Fantastische tänzerische Wesen haben zwischendurch wesentlich zur Entspannung beigetragen.

„Der ist so schön, der ist so fein, den weiht man gerne zweimal ein!“, gemeint war der Ostkreisel der Stadt, der offensichtlich schon auf den Ausbau der besseren Verkehrsanbindung weiterer im Zuge der nächsten Gebietsreform zu Wächtersbach gehörender Kommunen abzielen soll. Dem Bürgermeister kann es nicht recht sein, dass Volker Deubert als leidgeprüfter Protokoller und nun selbsternannter „Wächter vom Kreisverkehr“ so offen die künftigen Erweiterungspläne der Stadt ausplaudert. Aber zu offensichtlich ist der im Innenraum des Kreisels für weitere Orte freigelassene Platz, als dass man als verantwortungsvoller Wächter darüber hinwegsehen könnte. Eine andere, die Stadt extrem berührende Diskussion über die von der Bahn geplante neue Trasse ist etwas in den Hintergrund gerückt. Dabei könnte sich doch für Wächtersbach eine nahezu unvorstellbare zusätzliche Einnahmequelle auftun. Die Bahn brauchte nur den hier ansässigen, im Bergbau erfahren Ingenieur Lotz einzubinden, um beim Tunnelbau Gold zu finden.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 11. Februar.

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