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Kunst an ungewöhnlichem Ort

Maler und Grafikdesigner Wilhelm Malkemus stellt in der Schlosspark-Praxis aus

17 Jun 2019 / 16:50 Uhr
Wächtersbach (dl). So ungewöhnlich ist der Ort in einer Arztpraxis gar nicht, um Bilder und Malereien aufzuhängen, erklärte Laudator Prof. Martin Mittwede anlässlich der Eröffnung der Ausstellung mit Bildern des Malers und Grafikdesigners Wilhelm Malkemus in der Wächtersbacher Schlosspark-Praxis. Mit einem Zitat von Novalis „Die Kunst ist dazu da, die Wunden zu heilen, die der Verstand schlug“ begann Mittwede seine Lobrede, die von der heilenden Wirkung der Kunst handelte, die aber auch etwas über die Wertschätzung der Ärzte für ihre Patienten aussagte.

In einer Atmosphäre von schief in Wechselrahmen aufgehängten vergilbten Kalenderbildern kann sich der Patient sicher nicht wirklich wohlfühlen, erläuterte Mittwede sehr anschaulich, wie es in dem Wartebereich einer Praxis nicht aussehen sollte. Die Initiatorin einer Öffnung der Schlosspark-Praxis für einheimische Künstler, Felicitas Mittwede, wollte nicht nur die neuen hellen Räume mit den Bildern schmücken, sondern auch ihren Patienten signalisieren, dass sie hier willkommen sind. Eine Zeitströmung habe Malkemus in seinen Bildern dokumentiert, so der Laudator. In einer Momentaufnahme versucht er, die in einem Zug am Beobachter „vorbeifliegenden“ Landschaften festzuhalten und muss sie dann doch ziehen lassen, sodass in der Erinnerung nur ein Wischer zurückbleibt.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 18. Juni.

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