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Lärmschutz an Betonmauer benötigt

Ortsdurchfahrt Hesseldorf: Passive Maßnahmen zur Beruhigung emöglich

13 Sep 2021 / 19:07 Uhr
Wächtersbach (erd). Es ist ein lange gehegter Wunsch der Hesseldorfer Bürger entlang der Ortsdurchfahrt: Lärmschutz wäre dringend notwendig, vor allem in jenen Bereichen mit hohen Stützmauern aus Beton, die den Schall reflektieren. Daher spricht der Antrag der Freien Wächter vielen aus der Seele, allerdings wissen die Anwohner auch, dass dieser Wunsch seit Jahrzehnten nicht realisiert werden konnte.

Monika Heil von den Wächtern begründete den Antrag in der Wächtersbacher Stadtverordnetenversammlung und traf gewiss durchgängig auf Stadtverordnete, denen die Notwendigkeit einleuchtet. Die Geräusche von vielen tausend Auto und Lastwagen werden reflektiert und sorgen für eine kaum zu ertragende Lärmkulisse. Heil schlug vor, Vertäfelungen und Lärmschutzplatten anzubringen. Ebenso sei eine vertikale Blühwiese an den Mauern denkbar, welche den Schall brechen können und dabei sogar noch besser aussehen. Sie beantragte die Verweisung in den Bau- und Planungsausschuss und stellte zugleich den Änderungsantrag, auf das ursprünglich geforderte Lärmgutachten aus Kostengründen zu verzichten. Weiteres Ziel ist eine optische Verschönerung der grauen Wände. Dieser Antrag wurde letztendlich auch einstimmig beschlossen.

Ob an diesen Stellen der Hesseldorfer Ortsdurchfahrt der gewünschte Lärmschutz möglich ist, daran wurden bereits in der Sitzung erhebliche Zweifel laut.

Astrid Feigl (SPD) hat den Großteil ihres Lebens genau in jenem Bereich gewohnt. Sie sagte, dass die Stützmauern notwendig seien, weil sonst die darüber stehenden Häuser abrutschen. Sie seien zwei Meter dick. Seit Jahrzehnten werde versucht, dort einen Lärmschutz anzubringen, doch das sei bislang stets gescheitert. Um bei Hessen Mobil etwas zu erreichen, bedeute „sehr, sehr dicke Bretter“ zu bohren.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 14. September.

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