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Lebensfreude mit Tiefgang

„Nid de Poule“ verbinden Chansons im Gypsy-Swing-Stil mit Pop und Rock´n´Roll

04 Dez 2019 / 20:47 Uhr
Wächtersbach (dl). Wer kräftig in die Saiten schlägt, der hinterlässt deutliche Spuren am Schlagloch der Gypsy-Gitarre, erklären die Mitglieder von „Nid de Poule“ in freier Übersetzung ihren Namen. Es geht demnach nicht darum, möglichst zart anzuschlagen, sondern vielmehr deutliche Akzente für Spontanität und Lebensfreude zu setzen. Bei dem ein oder anderen Stück kommen aber auch melancholische Sequenzen zum Vorschein. Auf Einladung des Kleinkunstkreises Märzwind sorgten die vier großartigen Musiker von „Nid de Poule“ für Bewegung und bewegende Momente im Kulturkeller.

Mit „pumpenden Akkorden aus dem Schalloch“ und „vorwärtstreibenden Kontrabasslinien“ beschreiben sie selber, wie ihre Musik entsteht, der die Soli in französischer Sprache von Sybille Klingspor eine Stimme geben. Mit einem Kontaktstudium für Popularmusik an der Hochschule für Darstellende Kunst und Musik in Hamburg legte „Bille“ den Grundstock für ihre Musiker-Karriere. Eine Prise Jazz, viel Gypsy-Swing und Chanson gewürzt mit einem Schuss Rock ‘n‘ Roll sind die Zutaten für die erfolgreiche Mischung ihrer Musik. Als einer, der „an uns geglaubt hat“, stellte sie Jürgen Dorn vor, der für die Eigenkompositionen der Band verantwortlich zeichnet und so nebenbei auch noch ein bisschen Kontrabass spielt. Dorn spielte bei zahlreichen Musicalproduktionen des Staatstheaters Wiesbaden mit und war Begleitmusiker von Paul Kuhn, Lee Konitz und Joe Henderson. Bei seinem Drang, mit dem Kontrabass die Kollegen anzuspornen und das Instrument auch einmal in den Mittelpunkt zu stellen, zeigt er immer wieder seine Verbundenheit zum Jazz.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 5. Dezember.

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