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Leidvolle Geschichte der Waldenser

Offenes Denkmal in der evangelischen Kirche beim Waldenserverein

11 Sep 2019 / 22:07 Uhr
Wächtersbach-Waldensberg (bg). Hinter den Waldensern, die sich im Jahr 1699 in Waldensberg niederließen, liegt eine leid- und wechselvolle Geschichte. Diese wurde beim „Tag des offenen Denkmals“ in der Kirche von Waldensberg nochmals beleuchtet.

Die Kirchenweihe erfolgte im Jahr 1739. Das Gotteshaus wurde während des Krieges am 2. April 1945 völlig zerstört. Die heutige Kirche konnte 1949 anlässlich der 250-Jahr-Feier wieder eingeweiht werden. Es ist ein schlichter Bau mit einem Schiff. Als sichtbares Zeichen der waldensischen Vergangenheit ist an der Wand der Wahlspruch der Waldenser „Lux Lucet in Tenebris“ (Das Lichtet in der Finsternis) aufgemalt. Dies und noch einiges mehr brachten Corina Bopp und Andrea Laubach, unterstützt von Miriam Steinberg, in stilechter Aufmachung den Besuchern näher. „Die Tracht stammt aus dem 17. Jahrhundert. Zwei Frauen aus unserer Partnergemeinde Bobbio Pellice haben die Hauben angefertigt und die bestickten Tücher“, erzählten die Damen vom Vorstand des Waldenser Vereins, dem 75 Mitglieder angehören.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 12. September.

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