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Nach 120 Jahren keine Perspektive mehr

Sängervereinigung Hesseldorf hat Vorstand mit Auflösung des Vereins beauftragt

10 Okt 2019 / 20:55 Uhr
Wächtersbach-Hesseldorf (dl). Einstimmig war das Votum der Mitglieder der Sängervereinigung Hesseldorf zur Jahreshauptversammlung für eine Auflösung des Vereins. Gemäß einem Antrag von Claudia Prinzhaus im Namen des Vorstandsteams wurde der Vorstand im Rahmen der Sitzung in der Pizzeria „Alt Budapest“ in Hellstein damit beauftragt, nach 120 Jahren Bestehen die Auflösung des Vereins vorzubereiten. Für die endgültige Entscheidung muss noch eine Mitglieder-Vollversammlung einberufen werden, die dem mit Zweidrittelmehrheit zustimmen muss.

Vorstand und aktive Sänger haben es sich nicht leicht gemacht und in den zurückliegenden Jahren nach Lösungen gesucht, um den Verein in einer attraktiven Form zu erhalten. Wie Claudia Prinzhaus ausführte, mache es einfach keinen Sinn mehr, den Verein weiterzuführen. Die Aktiven haben keinen Spaß mehr, nur einstimmig in den sich „zäh“ gestaltenden Proben zu singen, weil nicht genügend Teilnehmer für den zweistimmigen Gesang da sind, und die Stimmlagen nur unzureichend besetzt werden können. Und was ausschlaggebend für den Antrag des Vorstandsteams war, ist, dass das in der Satzung festgeschriebene Ziel, ein aktives Vereinsleben zu gestalten und zu öffentlichen Anlässen mit einem singfähigen Chor aufzutreten, nicht mehr erreicht wird. Trotz der aktuell 58 Mitglieder finden sich nicht mehr genügend Aktive für den Chor.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 11. Oktober.

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