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Narrenschiff nimmt Fahrt auf

Steuermann der „Queen Närry“ übernimmt im WCV-Lachsalon das Kommando

02 Feb 2020 / 19:12 Uhr
Wächtersbach (dl). Wohin Wächtersbachs Narrenschiff in Zukunft steuern soll, das machte WCV-Steuermann der „Queen Närry“, Volker Deubert, dem Magistrat anlässlich des WCV-Lachsalons unmissverständlich klar, denn in der fünften Jahreszeit hat der Kapitän, Bürgermeister und künftige Schlossherr jetzt andere Pflichten, und die Narren bestimmen den Kurs. Getreu nach dem diesjährigen Motto „Das Narrenschiff vom WCV geht auf Kreuzfahrt mit Helau“ nahm Sitzungspräsident Nicky Kailing alle Narren und Tollitäten mit in den WCV-Lachsalon.

Obwohl das Thema Stadthallen derzeit in den umliegenden Kommunen offenbar überall angesagt und inzwischen auch in Wächtersbach angekommen ist, sollte man doch einen kühlen Kopf bewahren und bedenken, dass nicht bei jedem Haus, wie zum Beispiel auch bei der ehrwürdigen Heinrich-Heldmann-Halle, in der es die Narren derzeit mit dem WCV-Lachsalon umtreibt, eine Sanierung sinnvoll ist. Man muss auch nicht lange suchen, wo man für einen adäquaten Ersatz auf dem Messegelände das Geld auftreiben kann, schließlich hat der Kreis ja immer noch 1,8 Millionen Euro auf der hohen Kante, für die er ein geeignetes Kultur-Objekt sucht, erinnerte der Steuermann an die Diskussionen, um das nicht realisierte Pipa-Denkmal. Und bevor man in Gelnhausen zugreift, um das unattraktive Joh-Gelände aufzumöbeln, sollte sich Bürgermeister Andreas Weiher bei seinen Freunden im Kreistag doch einmal in Erinnerung bringen. Der hat ja bei den im vergangenen Jahr in Wächtersbach durchgeführten Bürgermeisterwahlen noch einmal Schwein gehabt, denn die CDU hatte aus eigener Sicht theoretisch schon gewonnen, doch wie es der Steuermann sagte: „... hat´s die CDU schon drauf, die stellt nur keinen auf!“

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 3. Februar.

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