SUCHE

Neuauflage der Standortfrage

Suche nach Grundstück für einen Neubau der Kindertagesstätte schwierig

21. Januar 2022 / 17:59 Uhr
Wächtersbach-Aufenau (dl). Wie Bürgermeister Andreas Weiher den Mitgliedern des Ortsbeirates Aufenau mitteilte, ist die Suche nach einem Grundstück für den Neubau der Kita Löwenzahn weiter nur bedingt erfolgreich gewesen. Von den drei sich anbietenden Alternativen ist keine so recht zwingend. Geduld ist bei den Aufenauer Bürgern auch sowohl in Bezug auf die Ausweisung des Baugebietes Goethestraße als beim geplanten Bau eines Radweges nach Bad Soden-Salmünster gefragt.

Zur Ortsbeiratssitzung unter Einhaltung der strengen Hygienevorschriften hatte Ortsvorsteherin Angelika Schaub ins Kulturhaus Aufenau eingeladen, und neben den Mitgliedern des Ortsbeirates und dem Bürgermeister sowie dem Ersten Stadtrat Günter Höhn hatten sich zur öffentlichen Sitzung auch zahlreiche Besucher angemeldet.

Auch nach intensiven Bemühungen und Gesprächen mit Grundstückseigentümern habe sich kein alternatives Grundstück für einen Neubau der Kindertagesstätte Löwenzahn aufgedrängt, berichtete Weiher von der Suche nach einer Lösung. Trotz des „bescheidenen“ Ergebnisses müsse man nun aus den drei Alternativen, evangelische Kirche, Fläche in der Rotgartenstraße oder bisheriger Standort, eine Auswahl treffen. Nach dem weiteren Verfahren befragt, erklärte der Bürgermeister, dass ein Fachmann die drei Alternativen nach der von den Stadtverordneten aufgestellten Matrix bewerten soll, bevor dem Stadtparlament ein Lösungsvorschlag zur Entscheidung vorgelegt werde. Mitte Februar soll die Vorlage fertig sein, versprach Weiher.

Das vom Ortsbeirat geschlossen unterstützte Projekt des Radweges nach Salmünster, wie die Ortsvorsteherin ausdrücklich betonte, ist nach wie vor noch nicht von den Gremien der Nachbarkommune genehmigt worden. Bürgermeister Weiher steht diesbezüglich im Kontakt mit seinem Kollegen. Die Wächtersbacher Stadtverordneten haben für den Bau des Radweges schon länger grünes Licht gegeben, und die Rahmenbedingungen für das Projekt sind sehr gut, denn die Finanzierung ist im Rahmen der Mittel von Hessen Mobil gesichert, erklärte Weiher. Mit einer Pressemitteilung möchte sich der Ortsbeirat nun noch einmal direkt an die Kollegen in Salmünster wenden.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 22. Januar.

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