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Opfer will Wächtersbach verlassen

26-jährigem Eritreer geht es besser, doch die Angst dominiert sein Leben

07 Aug 2019 / 21:57 Uhr
Wächtersbach (erd). Für den 26-jährigen Eritreer Bilal, der am 22. Juli in Wächtersbach bei einem rassistisch motivierten Anschlag angeschossen und schwer verletzt wurde, geht der Leidensweg weiter. Er ist gesundheitlich zwar auf dem Weg der Besserung, doch die Angst dominiert sein Leben. Er will Wächtersbach mit seiner Familie verlassen.

Der 26-Jährige hat gestern das Wächtersbacher Rathaus besucht und dort auch mit Bürgermeister Andreas Weiher gesprochen. Bilal habe dem Rathauschef berichtet, dass er bis vergangene Woche im Rollstuhl gesessen habe, jetzt aber wieder alleine gehen könne. Weiher sagte, dass der junge Familienvater aber aufgrund seiner schweren Verletzungen noch gebeugt gehe. Der Mann aus Eritrea wird womöglich dauerhaft mit den Folgen leben müssen. Das wird ihn vermutlich auch zum Abbruch seiner Ausbildung zum Zimmermann zwingen, denn voraussichtlich werde er nicht mehr schwer heben dürfen. Deshalb sei er auf der Suche nach einem alternativen Ausbildungsplatz. Er habe bereits ein Angebot erhalten, den Beruf des Bäckers zu erlernen.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 8. August.

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