SUCHE

Politik soll junge Menschen einladen

„Neue Gesichter in der Kommunalpolitik“: Marlene Bunte von der Wächtersbacher Linke

11 Mrz 2021 / 22:03 Uhr
Wächtersbach (erd). Mit Marlene Bunte geht für die Wächtersbacher Partei „Die Linke“ eine junge Bewerberin ins Rennen um die Plätze in der Stadtverordnetenversammlung. Ihre Themen sind der Kampf gegen Diskriminierung, gegen Rassismus und für die Rechte von Homosexuellen. Warum sie kandidiert erläutert Marlene Bunte im GNZ-Gespräch.

Frau Bunte, Sie bewerben sich um einen Sitz in der Wächtersbacher Stadtverordnetenversammlung. Was hat Sie dazu bewogen, sich in der Kommunalpolitik zu engagieren?

Obwohl ich den Eindruck habe, dass sich wieder mehr junge Menschen für Politik interessieren, überträgt sich dies nicht auf die Parlamente, vor allem nicht in der Kommunalpolitik. Die politische Teilhabe und Repräsentation junger Menschen, vor allem junger Frauen, ist mir sehr wichtig, denn es geht hier um unsere Zukunft. Es ist gut, dass wir auch erfahrene Mitglieder in der Stadtverordnetenversammlung haben, aber es braucht politischen Nachwuchs und die aktuellen Strukturen sind nicht gerade einladend für junge Menschen. Dem möchte ich entgegenwirken und die Interessen junger Menschen stärker in den Vordergrund rücken.

Warum fiel Ihre Wahl auf die Linke?

Ich bin seit 2017 Mitglied in der Partei „Die Linke“ und im Kreisverband Frankfurt aktiv. Zwar habe ich mich vorher schon für Politik interessiert, aber zu tatsächlich aktiver Beteiligung hat mich das Erstarken der AfD bei der Bundestagswahl 2017 gebracht. Ich wollte mich antifaschistisch engagieren und die Linke war für mich die einzige größere Partei mit einer richtigen Zukunftsvision statt einem „weiter so“. Das gilt auf allen Ebenen, auch kommunal. In Wächtersbach haben wir mit Angelika Silberling-Antoni eine erfahrene, aktive und unermüdliche Vorsitzende, die mich super aufgenommen und ermutigt hat. Die Entscheidung, auch hier für die Linke zu kandidieren, war daher offensichtlich für mich.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 12. März.

Weitere Meldungen aus der Region
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4

Schlagwörter: