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Ruhe und Entspannung in Corona-Zeiten

Angelfreunde Erdekaute Wittgenborn werben für den Angelsport an ihren Gewässern

21 Apr 2021 / 20:40 Uhr
Wächtersbach-Wittgenborn (erd). Die Corona-Pandemie bestimmt derzeit das gesellschaftliche Leben in einer bislang nicht dagewesenen Weise. Feiern, Geselligkeit und Gemeinschaft im Verein sind nur noch sehr eingeschränkt möglich. Wer ein Hobby sucht, das er konform mit Abstandsregeln und Hygienebestimmungen ausüben kann, der wird eventuell beim Angeln fündig. Dietmar Nickel von den Angelfreunden Erdekaute Wittgenborn stellt seinen Verein und sein Hobby vor.

Am Morgen beginnt die Sonne bereits zu wärmen, die Frühnebel haben sich bereits verzogen. Ein Angler sitzt beschaulich mitten in der Natur an einem See und wartet darauf, dass sich an dem ausgeworfenen Köder etwas tut. Die Last des Alltags fällt von ihm ab, wenn er über das Wasser blickt. (Und er muss sich keine Sorgen wegen Corona und der sich ständig ändernden Regeln machen.

In der Tat ist der Angelsport ein Hobby, das sich fast vollständig den Corona-Beschränkungen entzieht – aber eben nur fast, denn auch Angler sind gesellige Menschen und die Vereinsfeste und sogar der Verkauf von geräucherten Forellen an Karfreitag musste ausfallen. Doch geangelt werden darf weiterhin, und die Mitglieder des Angelvereins Erdekaute nutzen diese Möglichkeit auch fleißig.

Vorsitzender Dietmar Nickel berichtet, dass der Verein in Wittgenborn im Jahr 1963 gegründet wurde. Die Weiher des Vereins entstanden damals in den früheren Tongruben der Wittgenborner Töpfereien. Nachdem die Töpfer ihre Arbeit aufgegeben hatten, wurden die Gruben, die bedingt durch die Tonerden abgedichtet waren, mit Wasser gefüllt. So entstanden zwei Weiher, welche der damals neu gegründete Verein bewirtschaftete. In späterer Zeit entstand auch ein kleines Vereinsheim. Und auch ein Geräteschuppen steht auf dem Areal.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 22. April.

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