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Schlosspark soll Landschaftspark bleiben

Initiative sammelt 50 Unterschriften zum Erhalt des Gartens

16 Mai 2019 / 20:39 Uhr
Wächtersbach (erd). Die Sanierung des Schlosses ist unumstritten, aber bei der Gestaltung des Schlossparks gehen die Meinungen offenbar auseinander. Eine Initiative aus Altstadtförderverein und Mitgliedern des Vereins Schloss und Park hat nun bereits 50 Unterschriften gesammelt. Ihr Ziel: Der Wächtersbacher Schlosspark soll ein englischer Landschaftspark bleiben.

Mitglieder der Initiative haben sich zu einer Bestandsaufnahme in den Park begeben und dabei aus ihrer Sicht zweifelsfrei festgestellt, dass der von Johannes Bodenbender im Jahr 1840 geplante und realisierte englische Landschaftspark noch vorhanden sei. Das liege vor allem daran, dass sich die wesentlichen Bestandteile noch immer alle wiederfinden, die einen solchen Landschaftspark ausmachen. Dabei gehe es vor allem um noch vorhandene Sichtachsen, markante Punkte, seien es Gebäude oder Bäume und die Verbindungen, in der sie zueinander stehen. Für die Initiative schildert Dirk Säufferer die Begehung des Park, zu der 13 Wanderer aufgebrochen waren. Sie blieben zunächst am VR-Bank-Gebäude hängen, das heute im Bereich des Schlossgarten ebenso steht wie das Verkehrsbüro und der dahinterliegende Parkplatz. Dort umschloss früher eine Sandsteinmauer den Schlosspark. Doch dann hätten die Schlossparkbegeher einige Überraschungen erlebt, wenn sie den in Bodenbender Gartenplan eingezeichneten Sichtachsen gefolgt seien. Obwohl sich der Wald merklich in der Schlosspark ausgebreitet habe, gebe es das kleine Plateau unweit des Ehrenkreuzes noch wo noch immer ein Tulpenbaum stehe – ein weiterer stehe am Schloss. Das Plateau sei zwar über Jahrzehnte verwildert und zugewachsen, doch lasse es sich leicht vom Wuchs befreien. Von dort biete sich ein herrlicher Rundblick, wenn man sich die Mühe mache, durchs Unterholz zu kriechen. Dort sei früher kein Wald gewesen, dieser habe als gepflegter Eichenwald erst oberhalb begonnen und sei von hüfthohen Hainbuchenhecken durchzogen gewesen.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 17. Mai.

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