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Segen für einen Ort der Begegnung

Katholische Kirchengemeinde Wächtersbach weiht Kirchenvorplatz ein

06 Dez 2019 / 20:03 Uhr
Wächtersbach (re). Die katholische Kirchengemeinde Mariae Himmelfahrt in Wächtersbach hat am Vorabend zum ersten Advent nicht nur den Beginn der Vorbereitungszeit auf Weihnachten und des neuen Kirchenjahres gefeiert. Den feierlichen Gottesdienstes und einen anschließenden Empfang nahmen die Katholiken auch zum Anlass, um an den Weihetag ihrer Pfarrkirche am 30. November vor 50 Jahren zu erinnern und ihren neuen Kirchenvorplatz sowie das Kirchenvordach einzuweihen.

In seiner Festpredigt blickte Pfarrer Rainer Heller auf die Bauzeit der Kirche zurück. Die Pläne für diese hatte der Steinauer Architekt Josef Kühnel im April 1966 entworfen. Gut eineinhalb Jahre später, im September 1967, sprach der Rat der Diözese Fulda diesen die baukünstlerische Genehmigung zu, bevor im Oktober 1968 der Grundstein zu dem zeltförmigen Bau gelegt wurde, der in seiner Architektur das Motiv des wandernden Gottesvolkes aufgreift. Am 30. November 1969 – es war der erste Adventssonntag – weihte der damalige Bischof von Fulda, Adolf Bolte, das Gotteshaus in der Friedrich-Wilhelm-Straße. Pfarrer Heller zitierte seinen Vor-Vorgänger Nikolaus Bauer aus der Festschrift zur Einweihung der Kirche und erinnerte daran, dass der Vorgängerbau aus dem Jahr 1906 zu klein geworden und für die seelsorgerischen Bedürfnisse nicht mehr ausreichend gewesen war. Den Bau selbst betreute wegen der schweren Krankheit von Pfarrer Bauer seinerzeit Kaplan Winfried Reith, der wie mehrere ehemalige Kapläne im August zum Pfarrfest nach Wächtersbach gekommen war, um der 50-jährigen Kirchweihe während des Pfarrfestes zu gedenken, das stets um den Patroziniumstag Mariae-Himmelfahrt (15. August) gefeiert wird.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 7. Dezember.

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