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So viel der guten Mär

Pfarrer Christoph Schilling stellt „Weihnachtslieder im Wandel der Zeit“ vor

06 Nov 2019 / 22:33 Uhr
Wächtersbach (dl). Als „Charakterkopf“ zum zweiten Mal vom Altstadt-Förderverein zum Stammtisch in Peter Adlers Kunstsalon eingeladen, erklärte Pfarrer im Ruhestand Christoph Schilling, warum die Christen in der Advents- und Weihnachtszeit traditionell viel mehr singen als im übrigen Jahresverlauf. Die Teilnehmer erfuhren außerdem unter anderem, dass der langsame Part in den Liedern die Gefühle berührt, während die schnelleren Sequenzen Lebensfreude ausdrücken. Wenn in den Liedern von der guten Mär die Rede ist, dann geht es um Aufbruchsstimmung und Hoffnung für die Zukunft.

Der Advent im Kirchenjahr steht für den Neubeginn in eine erhoffte bessere Zeit. Wie könnte man die Zukunft besser einleiten als musikalisch freudig untermalt. Als es ausschließlich die „Tonträger auf zwei Beinen“ gab, war noch keine Möglichkeit, die Musik zu speichern, und da wurde gerade auch in der Öffentlichkeit der Beginn einer neuen Zeit besungen. Dass das Singen im Advent tief in der Christenheit verwurzelt ist, dafür nannte Schilling zwei Beispiele: Jesus wurde schon vorher (Lobgesang der schwangeren Maria) und erst recht nach dem großen Ereignis seiner Geburt (Engelsgesang) besungen. Damit die praktizierte Musik in der fröhlichen Runde des Stammtisches, die von der Vorsitzenden Enesa Aumüller zum Auftakt der Veranstaltung begrüßt worden war, nicht zu kurz kam, hatte Pfarrer Schilling sein Akkordeon und Gesangbücher mitgebracht. Eine ganz besondere vorweihnachtliche Fröhlichkeit war im Raum, als die zahlreichen Teilnehmer der Runde begeistert mitsangen.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 7. November.

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