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SPD hält CDU-Eilantrag für „heiße Luft“

Kein Bedarf für außerschulische Räumlichkeiten an Wächtersbacher Schulen

02 Dez 2020 / 18:20 Uhr
    Wächtersbach (re). Für den von der CDU für heute in der Sitzung der Wächtersbacher Stadtverordnetenversammlung angekündigten Eilantrag zur Nutzung von außerschulischen Räumen während der Corona-Pandemie besteht offenbar überhaupt kein Bedarf, wie die Wächtersbacher SPD nach Gesprächen mit den Schulleitungen in einer Pressemitteilung feststellt. Der Antrag wird dort eher kritisch gesehen, da die logistischen Folgen keine Berücksichtigung finden. Ein exemplarischer Kommentar aus einer Schulleitung: „Wenn man einen solchen Antrag stellt, sollte man vorher mal das Gespräch suchen.“

    „Anscheinend wurden interne auf Kreistagsebene diskutierte Informationen verwendet, um wieder einmal einen inhaltlich bedeutenden Antrag in Wächtersbach platzieren zu können. Das ging wohl gründlich schief“, stellt der Fraktionsvorsitzende der SPD, Harald Krügel, fest. Hätte die CDU zuvor Gespräche mit den Wächtersbacher Schulleitungen geführt, hätte sie wissen können, dass zurzeit kein Bedarf an außerschulischen Räumen für die Wächtersbacher Grundschulen und die Gesamtschule besteht. Die Organisation des Unterrichts – auch des Wechselmodells – liege immer noch im Verantwortungsbereich der jeweiligen Schulleitungen. Diese betonen jedoch, dass sie ihr Konzept hinsichtlich der Corona-Pandemie mit den vorhandenen Räumen umsetzen können. Die Schulleitungen betonen unisono, dass die Zusammenarbeit mit der Stadt Wächtersbach sehr kooperativ sei und im Ernstfall eine Lösung auf dem kurzen Dienstweg gefunden würde.

    Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 3. Dezember.

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