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Spielerisch helfen und integrieren

Martin-Stolle-Cup als Benefizturnier für Schoppen-Fußballmannschaften ausgespielt

19. Juni 2022 / 16:19 Uhr
Wächtersbach-Aufenau (dl). Zuerst war da von den beiden organisierenden Teams die Idee zu helfen und zu integrieren. Dass man dabei so viel Spaß haben kann, machte die Veranstaltung für Spieler und Zuschauer einfach genial. Schönes Wetter hatten sich die Veranstalter „Melitia Aufenau“ und „Hase & Friends“ im Vorfeld des Martin-Stolle-Cups gewünscht. Dass es so schön (heiß) werden würde, war nicht ganz der Plan, aber das Organisations-Team hatte mit Wasserbecken und Wasserspritze vorgesorgt. Trotz der hohen Temperaturen wurde um jeden Ball gekämpft. Im Finale hatte dann Dynamo Dresen beim Elfmeterschießen die Nase mit 6:5 (0:0) vorn; zweiter Sieger wurde der FC Taurus.

Der viel zu früh im März 2014 verstorbene Namensgeber für das Turnier, Martin Stolle, hatte es vorgemacht: Der an Leukämie erkrankte Fußballer und Jugend-Trainer aus Bad Orb war lange aktiv und hatte sich bis zuletzt nicht aufgegeben. Vielmehr versuchte er anderen in scheinbar aussichtsloser Situation noch Mut zuzusprechen.

Insgesamt sind 13 Schoppen-Mannschaften in zwei Gruppen beim diesjährigen Cup angetreten, um den inzwischen begehrten Pokal zu holen. In der Gruppe A spielten: Frieden, Dynamo Dresen, Los Blancos, 1. FC Kickdaneben, Neue Freunde und Galaxy Rossbach. Zur Gruppe B gehörten: Länzinger Bembel Bube, Panik Group, Kaserne GN, Die Bären Brüder, Rote Adler, FC Taurus und La Coruna Blaues Wunder. Allein vier integrative Mannschaften waren darunter.

Es waren jeweils ein Torwart und fünf Feldspieler auf dem Spielfeld zugelassen. Ohne Altersbeschränkung durfte beliebig oft ausgewechselt werden. Gespielt wurde jeweils zwölf Minuten. Von jedem Spieler wurde eine Teilnahmegebühr von 5 Euro erhoben.

Vor dem Anpfiff erklärte der Turnierleiter Bernd Büttner noch drei wichtige Spielregeln: Es gab keine Abseitsregel, die Rückpassregel wurde hingegen nicht außer Kraft gesetzt, und bei Temperaturen weit jenseits von 30 Grad hieß es außerdem zu jeder passenden Gelegenheit trinken, trinken und trinken. Auch sonst hatte das Organisations-Team mit Nina Schlößler, Britta Minning, Jan Volkmann und Bernd Büttner vorgesorgt. Da gab es eine Wasserspritz-Pistole für eine zünftige Wasserschlacht und da waren 15 Planschbecken zur Abkühlung für zwischendurch bereitgestellt worden.

Zur Verpflegung und einem kühlen Bierchen waren in der Pause und nach dem Spiel nicht nur die Aktiven eingeladen. Auch die Zuschauer konnten von dem Angebot reichlich Gebrauch machen.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 20. Juni.

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