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Trasse VII hätte erhebliche Folgen

Ortsbeirat Weilers tagt in Radstation zum Thema Neubaustrecke der Bahn

12 Okt 2020 / 20:47 Uhr
Wächtersbach-Weilers (dl). Die neueste Entwicklung der Pandemie zwingt zu besonderen Lösungen, was die öffentlichen Zusammenkünfte betrifft. Und so hatte Ortsvorsteher Glenn Lawrence in die Radstation am Brunnen zur Ortsbeiratssitzung eingeladen, um bei dem Treffen auf den in geschlossenen Räumen jetzt vorgeschriebenen Mundschutz verzichten zu können. Auf der Tagesordnung standen Fragen zum Trassenneubau der Bahn – insbesondere die erneute Berücksichtigung der Trasse VII im Rahmen des Raumordnungsverfahrens – sowie die mehrfach aufgetretenen, mutwilligen Beschädigungen an öffentlichen Plätzen im Ort.

Neben der guten Beteiligung seitens der Bevölkerung freute sich Glenn Lawrence auch Bürgermeister Andreas Weiher und dessen Mitarbeiter Nico Agostini begrüßen zu dürfen, die über Zustandekommen und Inhalt der von der Stadt Wächtersbach abgegebenen Stellungnahme Auskunft geben und Fragen der Bürger zum Thema Bahntrasse beantworten konnten. Ortsvorsteher Lawrence wollte den Bürgern im Rahmen der Ortsbeiratssitzung die Gelegenheit geben, sich aus erster Hand über den aktuellen Stand zu informieren.

Erstaunt hatte die Bahn alle Beteiligten mit ihren Vorlagen für das anstehende Raumordnungsverfahren, da neben der Vorzugsvariante IV auch noch die Trasse VII wieder ins Spiel gebracht wurde. Die Trasse VII berührt insoweit die Interessen von Weilers ganz besonders, da sie zwischen Hesseldorf und Weilers einerseits und Schlierbach andererseits mit einem riesigen Viadukt über das Brachttal führen würde. Unabhängig davon, welche Variante die Bahn letztendlich realisieren wird, wird die Bauzeit auf Jahre für alle Bürger in der Region eine extreme Belastungen hinsichtlich Dreck, Lärm und Verkehrsstaus werden.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 13. Oktober.

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