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Überzeugendes Konzept der Ausstellung

Sparkassen-Stiftungen überreichen Spende für „Keramikschaufenster Schloss Wächtersbach“

02 Mrz 2021 / 20:52 Uhr
Wächtersbach (re). Es ist schon von außen ein prachtvoller Anblick, das sanierte Wächtersbacher Schloss mit seinem hellen Putz, den in Sandstein gefassten Holzfenstern und den hübschen Schieferhauben der beiden Ecktürme. Im Inneren besticht als Erstes das historische Treppenhaus. Thorsten Stolz, Landrat und Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung der Kreissparkasse Gelnhausen, hat nun gemeinsam mit Ole Schön, Vorstand der Stiftung der Kreissparkasse Gelnhausen, dem Bürgermeister der Stadt Wächtersbach Andreas Weiher eine Spende der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und der Stiftung der Kreissparkasse Gelnhausen überreicht. Die Zuwendung in einer Höhe von 10 000 Euro fließt in das Projekt „Keramikschaufenster Schloss Wächtersbach“.

Dabei handelt es sich um eine Dauerausstellung mit besonderem Fokus auf der weltweit bekannten Wächtersbacher Keramik. Der Kunsthistoriker Pascal Heß hatte im Auftrag der Projektträgerin, der Stadt Wächtersbach, ein entsprechendes Konzept erarbeitet. Er erläuterte es den Vertretern der Sparkassenstiftung bei einem Rundgang durch das Schloss. Das Konzept sieht vor, die Geschichte und Architektur des Schlosses, das fürstliche Leben der Familie zu Ysenburg-Büdingen in Wächterbach im 19. Jahrhundert sowie Teile der Sammlung „Wächtersbacher Keramik“ als Zeugnis der regionalen Industriegeschichte auf drei Stockwerken zu präsentieren – und zwar in den öffentlich zugänglichen Räumen und in den Fluren. Die Exponate werden dabei mit kurzen informativen Texten in ihren jeweiligen historischen Kontext gestellt.

Landrat Thorsten Stolz lobte die gelungene Sanierung des Schlosses, bevor er erläuterte, aus welchen Gründen die Sparkassenstiftung sich für eine finanzielle Förderung entschlossen hat. „Uns hat vor allem das Gesamtkonzept beeindruckt“, sagte er. „Pascal Heß ist ein Kenner der Materie, mit dem die Fachlichkeit in diesem herausragenden Projekt gegeben ist. Gleichzeitig hat uns überzeugt, dass der Heimat- und Geschichtsverein nicht nur eingebunden ist, sondern auch einen großen Teil der Exponate beiträgt, die im Schloss präsentiert werden. Die Ausstellung lebt schließlich von wechselnden Objekten, die Besucher immer wieder aufs Neue anziehen.“ Das Projekt „Keramikschaufenster Wächtersbach“ sei laut Stolz von großer regionaler Bedeutung, weise aber zugleich weit über die Region hinaus.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 3. März.

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