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Urnenwand mit Doppeleffekt

Ortsbeirat Innenstadt berät über Erweiterung der Urnen-Wände auf Friedhof

19 Jun 2019 / 19:59 Uhr
Wächtersbach (dl). Dass eine Erweiterung der bestehenden Urnen-Wand wegen des massigen Aussehens schon aus optischen Gründen nicht zur Diskussion steht, darüber war man sich im Ortsbeirat Innenstadt schnell einig. Unter der Leitung von Ortsvorsteherin Susanne Mainka wurde der Vorschlag der Friedhofsverwaltung, den Maximilian Kröll vorstellte, beraten und schließlich den Stadtverordneten als Lösung empfohlen. Eine Urnenwand, die gleichzeitig als Abstützung für den Hauptweg dient, soll den schon bald erforderlichen weiteren Bedarf an Urnenkammern decken.

Susanne Mainka begrüßte Ralf Stöckner als neues Ortsbeiratsmitglied und übergab Maximilian Kröll das Wort für seine Präsentation zum ersten Tagesordnungspunkt. Kröll erklärte, dass von den insgesamt 96 zur Verfügung stehenden Urnenkammern in den im Jahr 2010 und 2016 aufgestellten Stelen lediglich noch vier Kammern zur Belegung frei sind, sodass die derzeitige Präferenz der Bürger bei dieser Bestattungsform eine Erweiterung dringend erforderlich mache. Im Zuge einer späteren Neuaufstellung der Friedhofssatzung soll unter Umständen die im unteren Teil des Friedhofs bestehende Rasenfläche für Wiesengräber als weitere Bestattungsform zur Verfügung gestellt werden. Es empfiehlt sich jedoch, so Kröll, mit einer neuen Satzung zu warten, bis das derzeit in Beratung befindliche neue Gesetz verabschiedet worden ist. Um dennoch die erforderlichen Urnenkammern bereitstellen zu können, schlägt die Verwaltung vor, unterhalb des asphaltierten Hauptweges zwei weitere Wände mit insgesamt 72 bis maximal 100 Urnenkammern aufzustellen. Der Aufstellungsort bietet sich insoweit an, da der oberhalb eines stark abfallenden Hanges liegende Hauptweg aufgrund seiner inzwischen rissigen Oberfläche des Asphalts über kurz oder lang einer Abstützung bedarf. Die dabei notwendig zu verbauenden Winkelsteine könnten mit den Urnenwänden nicht schön, aber zweckmäßig verdeckt werden. Den direkten Zugang von der Trauerhalle zu den Urnenwänden könnte dann eine Treppe ermöglichen; für Gehbehinderte bestünde weiter die Möglichkeit, den vorhandenen Weg unterhalb des Hangs zu nutzen. Die Fläche vor den Urnenwänden soll gepflastert werden, inwieweit auch der untere Weg dorthin befestigt wird, soll noch geprüft werden.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 21. Juni.

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