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Widerstand gegen weitere Bebauung

Interessengemeinschaft Dietrichberg appelliert an Wächtersbacher Stadtverordnete

16 Jun 2020 / 17:04 Uhr
Wächtersbach (re/erd). Die Stadt Wächtersbach will am Dietrichsberg ein weiteres Baugebiet ausweisen. Bis zu 30 Wohneinheiten sollen dort auf 17 868 Quadratmetern Fläche gebaut werden können. Nun regt sich bei den Anwohnern des Dietrichsbergs allerdings Widerstand gegen das Vorhaben der Stadt. Es gehe ein Grünzug verloren, gleichzeitig sei die Erschließung an dieser Stelle schwierig. Das könnte Folgen haben, so die Befürchtung. Die Mitglieder Interessengemeinschaft wenden sich mit einem Brief an die Wächtersbacher Stadtverordneten, damit diese das Vorhaben nochmals überdenken.

Am Donnerstag sollen die Stadtverordneten darüber abstimmen, ob sie den Flächennutzungsplan „Am Dietrichsberg“ ändern und einen Bebauungsplan für ein Baugebiet aufstellen, das fast die dreifache Fläche des derzeit ausgewiesenen Gebietes bedeckt.

Nach Meinung der Mitglieder der Interessengemeinschaft sind die in der Vorlage zur Beschlussfassung gelieferten Daten und Begründungen sehr einseitig und nicht ausreichend, um eine vernünftige Entscheidung im Sinne der Bürger Wächtersbachs zu treffen. Sie nennen einige Beispiele: Das Gebiet am Dietrichsberg sei eines der wenigen naturbelassenen Gebiete in der Kernstadt Wächtersbach. Eine Mischung aus Streuobstwiese, großen Heckenzügen sowie Feuchtgebieten biete es einer großen Artenvielfalt Lebensraum. Aus gutem Grund sei dieser Bereich als Vorranggebiet „Regionaler Grünzug“ klassifiziert und dürfe nicht bebaut werden.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 17. Juni.

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