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Wohnen im Schlossquartier

Stadtverordnete beschließen Planung am Dietrichsberg und in Waldensberg

19 Jun 2020 / 19:39 Uhr
Wächtersbach (erd). Das Thema Bauen hat die jüngste Sitzung der Wächtersbacher Stadtverordneten beherrscht, die unter strengen Hygienevorschriften in der Heinrich-Heldmann-Halle stattfand. Beschlossen wurde der Rahmenplan für das Schlossquartier, die Aufstellung eines Bebauungsplans am Dietrichsberg und der fertige Bebauungsplan für Waldensberg, damit dort die Seniorendependance gebaut werden kann. Außerdem stimmten die Stadtverordneten der Stellungnahme zum Landesentwicklungsplan zu.

Vor der Beschlussfassung stellten Ulrike Hesse und Michael Böhme vom Architektenbüro Rittmannsperger die Rahmenplanung für das Schlossquartier vor. Diese sieht drei Bereiche vor: den Schlosshof, das Entree und das Wohnquartier. Im Schlosshof ist das Sudhaus bereits verschwunden, er kann neu gestaltet werden und eine Verbindung zum Obertor erhalten. Das Entree ist das Verbindungsstück mit dem bereits beschlossenen Parkhaus und dem künftigen Ärztehaus. Das Parkhaus soll auf dem Grundriss des früheren Kuhstalls entstehen und sich in das Ensemble einpassen. Durch eine kleine Öffnung in der historischen Mauer gelangen die Menschen in den weiten Schlosspark. Neu gebaut werden muss eine Trafostation, um die Ladestationen für E-Autos zu versorgen, weil die fürstlichen Unternehmen früher autark waren.

Im Wohnquartier sollen ein- und Mehrfamilienhäuser entstehen. Großen Raum nahm die Ausgestaltung ein. Diese beginnt mit Satteldächern, die einen Neigungswinkel zwiaschen 45 und 60 Grad haben dürfen. Die Häuser sollen sich farblich unterscheiden, wobei die Eigentümer aus einer Farbpalette auswählen sollen. Es sind viele Grünflächen vorgesehen und öffentlicher Raum, der nicht den Autos gehören soll, sondern den Menschen. Für Auto gibt es Stellplätze an Haus und zentral gelegen. Vorgesehen sind Hecken statt Mauern und das Element Holz soll stilprägend sein. Interessant wird das Vergabeverfahren. Die Stadt kann einen Rahmenplan vorgeben oder mit einem Investor bauen. Auch eine Zwischenlösuing ist denkbar.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 20. Juni.

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