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Ziele der UN vor Ort umsetzen

Im Einvernehmen mit dem Haupt- und Finanzausschuss bewirbt sich Wächtersbach bei „Smart Cities“

10 Mrz 2021 / 21:29 Uhr
Wächtersbach (dl). Gemäß dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 11. Februar hat Projektleiter Nikolai Kailing zusammen mit den beteiligten Beratern den Mitgliedern des Haupt- und Finanzausschusses die Bewerbung und den veranschlagten Kostenplan zur Teilnahme am BMI-Wettbewerb „Modellprojekte Smart Cities“ vorgestellt und erläutert. Bei den Ausschussmitgliedern herrschte Einvernehmen darüber, dass zur Erreichung der von der UN aufgestellten 17 Ziele zur nachhaltigen Entwicklung der rasante Fortschritt in der digitalen Technik genutzt werden sollte.

Nur unter Ausnutzung aller Möglichkeiten, die das digitale Zeitalter bietet, können die von der UN formulierten nicht nur ehrgeizigen, sondern auch lebenserhaltenden Ziele erreicht werden, erklärten die Referenten Projektleiter Kailing sowie Achim Gebhardt und Thomas Reukauf von den beratenden Büros. Das Modellprojekt vom Bundesministerium des Inneren gibt Kommunen bei einer Bewerbung für „Smart Cities“ mit einer Förderung von 65 Prozent der in sechs Jahren entstehenden Kosten die Möglichkeit, über Bundesmittel die vom Bewerber definierten Projektziele mitzufinanzieren. Nach einer Grobkostenschätzung werden der Stadt Wächtersbach bei einer erfolgreichen Bewerbung in sechs Jahren bis 2026 rund 3,2 Millionen Euro (Eigenanteil von 35 Prozent) zusätzliche Kosten entstehen. Der Löwenanteil, der laut Kailing im Wesentlichen durch die Einstellung von zusätzlichem Personalkosten und Inanspruchnahme von Expertenleistungen entstehen wird, ist in Höhe von zirka 5,85 Millionen Euro über Bundesmittel (65 Prozent) finanzierbar.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 11. März.

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