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„Alter Hase“ mit Faszination für den Fußball

SKG-Schiedsrichter Ingo Steinbring leitete bereits 1 000 Spiele

12 Jul 2019 / 15:49 Uhr
Fußball. 25 Jahre, 1 000 gepfiffene Spiele und nur 81 rote Karten – so lautet die beeindruckende Statistik des 52-jährigen Mittel-Gründauers. Über jede geleitete Partie führt er genauestens Buch. Als „alter Hase“ berichtet er nun von seiner Fußballkarriere, Pannen vor dem Spiel und wirbt für sein bedrohtes Hobby. Seine Sportkarriere begann er mit sieben Jahren, „relativ spät“, wie Steinbring findet.

Außerdem gesteht er: „Ich spielte in der Abwehr, war aber nicht so gut“. In der Jugend der SKG Mittel-Gründau wurde er daher zumeist eingewechselt. Wegen einer Verletzung am Knie durfte er mit 19 Jahren kein Fußball mehr spielen und wurde operiert. Nach fünf Jahren Pause traute er sich wieder an den Ball, diesmal für den SV Selters Wippenbach. „Es herrschte eine super Kameradschaft und ich wurde sofort aufgenommen“, erinnert sich der Zollbeamte. Zwar schnürte er seine Fußballschuhe in der B-Klasse Büdingen, wurde aber als Stammspieler eingesetzt. Allerdings verletzte er sich erneut. „Als Schiedsrichter muss man zwar auch laufen, aber den Ball nicht treten“, erklärt Steinbring seine Entscheidung, dem Fußball aus „Faszination an dem Sport“ treu zu bleiben. Durch seine Leidenschaft pfiff der „Schiri“ bereits in Offenbach, Frankfurt, Hanau, Schlüchtern und in Bayern, wie er nicht ohne Stolz berichtet. Im Jahr 2001 bat Peter Werner als Sponsor der Mittel-Gründauer ihn, für die SKG zu pfeifen. „Sie brauchten dringend Schiedsrichter“, erklärt Steinbring. Erst kürzlich wurde er für seine 1 000 bestrittenen Partien als Referee geehrt. Mehr dazu am Samstag, 13. Juli, in der GNZ.

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