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„Wir sind ein Verein für die Region“

Wladimir Römmich (SG Bad Soden) stellt ein strategisches Konzept vor, mit dem
der Traditionsklub seine Vorreiterrolle im Main-Kinzig-Kreis weiter ausbauen will

27 Aug 2021 / 11:35 Uhr

Fußball. Der ambitionierte Nord-Verbandsligist SG Bad Soden führt nach drei Spieltagen mit einer makellosen Zwischenbilanz von drei Siegen die Tabelle. Die Badestädter, die über einen hochkarätig besetzten Kader inklusive mehrerer Ex-Profis verfügen, peilen den Aufstieg in die Hessenliga an, wo der Verein in der Vergangenheit über viele Jahre hinweg angesiedelt war. Vor dem Heimspiel am Samstag, 28. August, um 16 Uhr gegen den SC Willingen skizziert der Stellvertretende Vorsitzende Wladimir Römmich im Gespräch mit GNZ-Sportchef Dieter Geissler die strategischen Zielsetzungen des Traditionsvereins aus der Kurstadt. Diese gehen über den rein sportlichen Ansatz hinaus – Römmich entwirft unter dem Slogan „ein Verein für die Region“ ein Konzept, in dem Akteure aus verschiedenen Bereichen des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens voneinander profitieren und in dem die SGB – die ebenfalls einen Nutzen aus dieser Verzahnung zieht – das verbindende Element darstellt.

GNZ: Herr Römmich, am vergangenen Mittwoch hat die SG Bad Soden ihre Jahreshauptversammlung abgehalten, Sie gelten als Vereins-Urgestein und wurden als Stellvertretender Vorsitzender wiedergewählt. Welche Ziele verfolgen Sie im Hinblick auf die kommenden Jahre mit den „Sprudelkickern“?

Wladimir Römmich: Wir haben im Vorstand ein Konzept entwickelt, das wir mit dem Slogan „Ein Verein für die Region“ überschrieben haben. Den hierin enthaltenen Anspruch werden wir ab sofort verstärkt nach außen kommunizieren. Es geht im Kern darum, dass wir auf der einen Seite sportlich ambitionierte Ziel verfolgen und als Verein hierfür adäquate Rahmenbedingungen bieten. Wir wollen mit der ersten Mannschaft in die Hessenliga aufsteigen, das ist für uns sozusagen die „erste Liga“ - wir müssen nicht zwingend aufsteigen, haben diesbezüglich keinen Druck, aber wir werden natürlich alles daransetzen. Vor diesem Hintergrund sehen wir uns als Anlaufstelle für junge, ambitionierte Spieler aus dem gesamten Main-Kinzig-Kreis, respektive dem Landkreis Fulda, die bei uns die Chance bekommen, sich auf vergleichsweise hohem Amateurfußball-Niveau weiterzuentwickeln.Das Konzept hat aber noch andere Facetten.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 28. August.

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