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Der schwierige Fanweg nach Sevilla

Eintracht-Anhänger auf der Suche nach Tickets, Flügen und Unterkunft

13. Mai 2022 / 09:41 Uhr
Fußball (mih). Eintracht-Fans sind erfinderisch, spätestens nach der magischen Nacht von Barcelona weiß das ganz Fußball-Deutschland. Doch ausgerechnet vor dem Finale am Mittwoch, 18. Mai, in Sevilla stoßen selbst die erfinderischsten Anhänger an Grenzen. Kaum einer versteht, dass das Europa-League Finale an einen Verein gegeben wurde, der mit dem Estadio Ramón Sánchez Pizjuán nur ein 40 000-Zuschauer-Stadion hat. Wütend macht viele Eintracht-Fans vor allem die Vergaberichtlinien der UEFA.

Denn der europäische Verband verteilt 7000 Karten alleine an Sponsoren. 13000 Karten gingen in den freien Verkauf, sind aber schon fast alle weg. Sowohl für die Fans der Glasgow Rangers als auch für die Eintrachts-Fans gibt es offiziell nur je 10 000, davon je 4000 Freikarten pro Klub. Dem Gros der Eintracht-Fans bleibt „nur“ der Blick in den Fernseher (live im Free TV bei RTL).

Der Frust ist groß bei der Eintracht, die über 100 000 reisewillige Fans hätten. Genauso viele würden die Glasgow Rangers stellen, wo 2007 beim UEFA-Cup-Finale in Manchester 200 000 Schotten in der Stadt gewesen sein sollen.

Wie Eintracht-Präsident Peter Fischer bereits sagte, stehen sich zwei Vereine mit großer Tradition gegenüber. Ein solches Finale in ein kleines Stadion zu vergeben, mutet da für viele fast als Witz an, zumal es mit dem Olympiastadion in Sevilla ein Stadion hat, das 57 619 Plätze fasst und das Estadio Villamárin von Betis Sevilla sogar 60 000. Drei Eintracht-Fans aus der Region berichten über ihre Erfahrungen auf dem Weg nach Sevilla. Mehr dazu am Samstag, 14. Mai, in der GNZ.

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