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„Normale“ Runde schon jetzt illusorisch

Vor den am Mittwoch anstehenden politischen Entscheidungen
und einer HFV-Zusammenkunft am Samstag äußern sich vier Kreisfußballwarte

24 Nov 2020 / 09:24 Uhr
Main-Kinzig-Kreis/Region (dg). Ganz Deutschland schaut gebannt auf den Mittwoch: dann werden Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidentenkonferenz weitere Beschlüsse bezüglich des Umgangs mit der Corona-Pandemie fassen. In diesem Zusammenhang wird auch der Amateursport in den Fokus rücken, der deutschlandweit aktuell noch bis 30. November weitestgehend untersagt ist (lediglich das Ausüben bestimmter Individualsportarten ist gestattet). Anhand der aktuellen Infektionszahlen ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass dieses Verbot bis zum Jahresende ausgeweitet wird. Das wiederum wird unter anderem zur Folge haben, dass ein Wiedereinstieg in den Fußball-Spielbetrieb in Hessen – auch laut der Einschätzung des Verbandsfußballwarts Jürgen Radeck – frühestens im Februar realistisch erscheint.

Die GNZ hat vor der Zusammenkunft der politischen Entscheidungsträger und auch im Hinblick auf ein für den kommenden Samstag anberaumtes Treffen der 32 hessischen Kreisfußballwarte mit dem HFV-Präsidium bei den vier heimischen Kreisfußballwarten Gerhard Pfeifer (Gelnhausen), Dirk Vereeken (Hanau), Dietmar Pfeiffer (Schlüchtern) und Jörg Hinterseher (Büdingen) nachgefragt. Wir wollten wissen, wie sie die Restart-Perspektive beurteilen und ob sie die Durchführung eine normalen Saison unter den gegebenen Umständen noch für realistisch halten, da bei der angesprochenen HFV-Zusammenkunft auch über alternative Spielbetriebsmodelle wie beispielsweise das Ausspielen einer Einfach-Runde ohne Rückspiele oder die formale bestehende Möglichkeit eines Rundenabbruchs mit Quotientenregelung gesprochen wird. Die Antworten der Funktionäre machen deutlich: Schon jetzt ist klar, dass die Saison 2020/2021 in Hessen flächendeckend nicht so zu Ende gespielt werden kann, wie sie ursprünglich geplant war. Alles dazu lesen Sie in der GNZ vom 24. November.

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