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Zeitstrafen – ja oder nein?

Amateurfußball-Umfrage ergibt ein klares „Jein“

26 Mrz 2020 / 12:05 Uhr
Gelnhausen (fdo). Für viel Diskussionsstoff sorgen Debatten über die Wiedereinführung einer zehnminütigen Zeitstrafe. Der Hessische Fußballverband möchte im Amateurbereich ab der kommenden Spielzeit ein zweijähriges Pilotprojekt starten. Doch wie nehmen Fußballvertreter im Kreis Gelnhausen eine Neuregelung auf? Die Gelnhäuser Neue Zeitung hat sich bei Trainer, Pressesprechern und Funktionären umgehört.

Der Gedanke einer Zeitstrafe ist zunächst keine Neuheit. In Sportarten wie Handball oder Eishockey ist diese Praxis als weitere Sanktionierung Gang und Gäbe. Im Fußball sollen zehn-Minuten-Strafen angesichts steigender Angriffe auf Schiedsrichter vor allem deeskalierend wirken. So bekommen Unparteiische vor einer gelb-roten Karte die Möglichkeit, den Spieler für zehn Minuten vom Feld zu schicken, damit dieser sich beruhigen kann. Bei groben Tätlichkeiten wird weiterhin der rote Karton gezückt.

Die Meinungen der heimischen Vereinsvertreter zum Thema zehn-Minuten-Strafe sind weit gestreut und schwanken zwischem ausdrücklicher Zustimmung und konsequenter Ablehnung. Lesen Sie die komplette Umfrage in der GNZ vom 27. März.

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