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Kritik am Impfzentrum

Die Entscheidung des Main-Kinzig-Kreises für die neue Großsporthalle stößt den Vereinen und der Schulsport-Koordinatorin sauer auf

26 Nov 2020 / 17:12 Uhr
Gelnhausen (dg). Die Entscheidung des Main-Kinzig-Kreises, eines von zwei Corona-Impfzentren im Kreisgebiet in der neuen Großsporthalle in Gelnhausen einzurichten, hat massive Konsequenzen für die lokale Vereinswelt und den Schulsport in der Barbarossastadt. Für diese Klientel herrscht erheblicher Organisations- und Regelungsbedarf. Vertreter des TV Gelnhausen äußern sich ebenso kritisch zu diesem Sachverhalt wie die Schulsportkoordinatorin des Main-Kinzig-Kreises, Susanne Kienzler-Schlegel.

Die Einsatzbereitschaft des Impfzentrums im neuen Teil der Großsporthalle soll bis 11. Dezember hergestellt sein. Sobald ein Impfstoff zugelassen ist und vorliegt, sollen laut Darstellung des Main-Kinzig-Kreises an sieben Tagen in der Woche zwischen 7 und 22 Uhr bis zu 1 000 Personen täglich geimpft werden. Nach Angaben der Kreisspitze (die aus Landrat Thorsten Stolz, seiner Stellvertreterin und Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler sowie dem Kreisbeigeordneten Winfried Ottmann besteht) könne die gesamte Impfaktion bis in den Herbst des kommenden Jahres andauern. Zudem müsse der Impfstandort über eine gute Erreichbarkeit mittels der Nutzung des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs (ÖPNV) verfügen; dies sei mit Blick auf die Großsporthalle der Fall.

Über die Herausforderungen und Aufgabenstellungen, die sich daraus für den Vereins- und Schulsport in Gelnhausen ergeben, äußern sich aus gegebenem Anlass führende Vertreter aus den genannten Bereichen. Vereinsseitig wird die neue Großsporthalle vornehmlich vom insgesamt 1400 Mitglieder starken TV Gelnhausen (Leichtathletik, Handball, weitere Abteilungen), dem Badminton-Sportclub Gelnhausen und am Wochenende punktuell auch von Fußball-Jugendmannschaften des GFC genutzt. Alles dazu lesen Sie in der GNZ vom 27. November

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